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20.11.2019, 17:15 Uhr

Scheinwerfer oft mangelhaft oder falsch eingestellt

Zu hoch, zu niedrig - viele Autos sind mit schlecht eingestellten Scheinwerfern unterwegs. Gefährlich wird es, wenn der Gegenverkehr geblendet wird.

Die Scheinwerfer-Untersuchung bieten viele Werkstätten im Herbst kostenlos an. Foto: Inga Kjer/dpa-tmn

Die Scheinwerfer-Untersuchung bieten viele Werkstätten im Herbst kostenlos an. Foto: Inga Kjer/dpa-tmn

dpa/tmn Berlin Viele Autofahrer sind mit mangelhaften oder falsch eingestellten Scheinwerfern unterwegs. Das berichtet die Deutsche Verkehrswacht und beruft sich auf Ergebnisse aus ihrem jährlichen Licht-Test.

Mehr als jedes vierte Auto (28,8 Prozent) hatte demnach bei der freiwilligen Prüfaktion Probleme mit der Beleuchtung. Bei jedem fünften Wagen (20,3 Prozent) waren die Hauptscheinwerfer mangelhaft. Ausgewertet wurden mehr als 85 000 Mängelberichte.

Bei knapp jedem zwölften Fahrzeug (8,5 Prozent) waren die Scheinwerfer zu hoch eingestellt und blendeten damit entgegenkommende Fahrer. Nahezu ebenso viele (8,3 Prozent) führten zu niedrig eingestellte Scheinwerfer zu schlechter Ausleuchtung des Fahrwegs. Bei 3,4 Prozent der Fahrzeuge war ein Scheinwerfer komplett ausgefallen.

Wer mit korrekt eingestellten Scheinwerfern unterwegs sein will, lässt sie deswegen am besten regelmäßig prüfen. Beim jährlichen Licht-Test im Oktober geht das bei teilnehmenden Werkstätten in vielen Fällen kostenlos. Hier werden kleinere Fehler vor Ort behoben, Autohalter zahlen nur für nötige Ersatzteile und größere Einstellarbeiten.

Und auch selbst Hand anlegen ist möglich. Etwa dann, wenn das Fahrzeug einen Regler zum Einstellen der Scheinwerfer hat. Damit lassen sich die Scheinwerfer zum Beispiel etwas nach unten einstellen, wenn einmal schwere Last im Kofferraum liegt.

Au weia, das blendet aber: Laut dem Licht-Test 2019 ist beinahe jedes zwölfte Auto mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern unterwegs. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn

Au weia, das blendet aber: Laut dem Licht-Test 2019 ist beinahe jedes zwölfte Auto mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern unterwegs. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn