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18.01.2019, 10:10 Uhr

Sammlerin zeigt Zaubertroll-Puppen in New York

Aus den Kinderzimmern sind sie verschwunden. Auf Flohmärkten aber findet man die Zaubertroll-Puppen noch in rauen Mengen - und in einem New Yorker Hotel.

Sammlerin zeigt Zaubertroll-Puppen in New York

Die Zaubertroll-Puppen feiern in New York ein Comeback. Foto: Johannes Schmitt-Tegge

dpa New York Niedlich und hässlich, liebenswert und gruselig: Die Zaubertrolle mit Knopfaugen und knallbunten Zottelhaaren gehörten bis in die 1990er Jahre zu beliebten Spielfiguren bei Kindern in USA und Europa.

Eine Sammlerin will jetzt ein Comeback der kleinen Puppen feiern und hat diese in Grüppchen in der Lobby eines New Yorker Hotels aufgereiht. Die Puppen hätten die „Welt lächeln“ lassen und seien ein „Glücksbringer für Hoffnung“, schreibt das Ace Hotel in Manhattan zu der kleinen Schau.

Zaubertroll-Puppen gehen zurück auf den Holzschnitzer Thomas Dam aus Jütland im Norden Dänemarks. Der schnitzte angeblich die erste Puppe und verwendete dabei Wolle als Haar. Anders als in den Mythen Skandinaviens sollten sie aber nicht wütend, böse oder gefährlich sein.

Die niedlich-hässlichen Trolle wurden so beliebt, dass Dam sie in größeren Mengen in einer Fabrik nahe Aalborg produzieren ließ. In den 1990ern erlebten die Puppen ein Comeback und waren auch Grundlage für ein Videospiel und den animierten Film „Trolls“ vom Herbst 2016.