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07.08.2020, 15:13 Uhr

Rund 150 Exponate ziehen ins neue Stadtmuseum in Meppen um

Matthias Müller, Paul Meiners, Burghardt Sonnenburg und Niklas Schlömer freuen sich über den reibungslosen Einbau des 300 Kilogramm schweren Kammergeschützes. Foto: Stadt Meppen

Matthias Müller, Paul Meiners, Burghardt Sonnenburg und Niklas Schlömer freuen sich über den reibungslosen Einbau des 300 Kilogramm schweren Kammergeschützes. Foto: Stadt Meppen

Meppen In Kürze wird das Stadtmuseum seine neuen Räumlichkeiten an der Koppelschleuse beziehen. Zurzeit findet der Umzug der rund 150 Exponate statt. Ein nicht immer leichtes Unterfangen, wie sich insbesondere beim Transport der 300 Kilogramm schweren Kammerbüchse gezeigt hat.

Vor etwas über einem Jahr erfolgte der erste Spatenstich für den Erweiterungsbau des Emsland Archäologie Museums an der Koppelschleuse und den neuen Standort des Meppener Stadtmuseums, das seit 1990 seinen Sitz in der Arenbergischen Rentei hatte. Künftig werden die „Museen an der Koppelschleuse“ die Ur- und Frühgeschichte des Emslandes sowie die Geschichte der Stadt Meppen unter einem Dach präsentieren. Sonderausstellungen zu den unterschiedlichsten Themen der Kulturgeschichte sollen die beiden Dauerausstellungen ergänzen.

Museumsleiter Burghardt Sonnenburg fungiert in diesen Tagen insbesondere als Bauleiter und Ansprechpartner für die Kollegen des Baubetriebshofes, die die Exponate an Ort und Stelle befördern. Für Anspannung sorgte vor allem der Transport und der Einbau des 300 Kilogramm schweren Kammergeschützes. Dank des vorhandenen Lastenaufzuges und mit vereinten Kräften hat diese schließlich ihren Platz gefunden – in direkter Nachbarschaft zum eindrucksvollen Modell der Meppener Festungsstadt aus dem Jahr 1762.

In der 33. Kalenderwoche werden weitere, weniger gewichtige Exponate und Modelle einziehen. Das Einräumen der Vitrinen und der „letzte Feinschliff“ wird dann noch rund drei Wochen in Anspruch nehmen. Ab dem 30. September öffnen die Museen an der Koppelschleuse die Türen für ihre Besucher. Eindrucksvolle Inszenierungen, interaktive Elemente, Spiele und Mitmachstationen laden dann Groß und Klein zu einer unterhaltenden und lehrreichen Zeitreise ein. Ein umfangreiches museumspädagogisches Programm für Familien, Kinder und Schulklassen rundet das Angebot ab.

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