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22.07.2020, 15:06 Uhr

Ruhestand: BBS Gesundheit und Soziales verabschiedet Lehrer

In den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet Schulleiter Heinrich Marheineke seine Lehrerkollegen Julia Heinrichs, Annegret Lambers und Heinrich-Jürgen Brinkmann (von links). Foto: Bölle

In den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet Schulleiter Heinrich Marheineke seine Lehrerkollegen Julia Heinrichs, Annegret Lambers und Heinrich-Jürgen Brinkmann (von links). Foto: Bölle

Nordhorn Gleich drei Lehrerkollegen hat der Schulleiter der Berufsbildenden Schulen (BBS) Gesundheit und Soziales, Heinrich Marheineke, zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand verabschiedet. In seinen Ansprachen an die Neu-Ruheständler zeigte er Eckpunkte ihrer beruflichen Laufbahn auf.

Annegret Lambers

Annegret Lambers begann ihre berufliche Laufbahn als Lehrkraft im Angestelltenverhältnis zum 1. Oktober 1979 an den Hauswirtschaftlichen Berufs-, und Berufsfach- und Fachschulen. 1987 wurde sie in die Laufbahn der Fachlehrerin an Berufsbildenden Schulen übernommen. Die Gestaltung des Unterrichts bezog sich auf die Fächer Musik/Rhythmik, Kunsterziehung/Werken, Didaktik/Methodik mit Übungen sowie die Praktikumsbetreuung im Rahmen der Ausbildung zur damaligen Kinderpflegerin/Kinderpfleger beziehungsweise in der Weiterqualifizierung zur staatlich anerkannten Erzieherin/ zum stattlich anerkannten Erzieher. Am 12. Januar 1989 wurde sie in das Beamtenverhältnis als Fachlehrerin an den Berufsbildenden Schulen übernommen. Am 7. Januar 1991 vollzog sich die Verbeamtung auf Lebenszeit. Im Oktober 1994 wurde ihr eine Planstelle A12 zugewiesen. In Verbindung mit der Beauftragung übernahm sie dann die vielfältigen Tätigkeiten im Bereich der Erarbeitung organisatorischer und curricularer Aufgaben in den unterschiedlichen Ausbildungsgängen der BBS Gesundheit und Soziales. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit war die intensive Kooperation mit den sozialpädagogischen Einrichtungen in der Grafschaft Bentheim.

Julia Heinrichs

Julia Heinrichs startete am 1. September 1979 mit der Einstellung als Lehramtsanwärterin an der BBS Emden in ihr Berufsleben. Am 2. August 1982 wurde sie als Lehrerin für Fachpraxis an den Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen eingestellt. Die unterrichtliche Tätigkeit vollzog sich in dieser Anfangsphase verstärkt in den unterschiedlichen Ausbildungsgängen der Fachbereiche Hauswirtschaft und Pflege. Insbesondere der unterrichtliche Einsatz im Ausbildungsbereich der Pflege veranlasste sie – im Rahmen der Weiterbildung – zur Durchführung mehrerer Betriebspraktika in Einrichtungen der Altenpflege. Dieser interne Blick in die vielfältigen Arbeitsabläufe in Pflegeeinrichtungen unterstützte ihre pädagogische und fachspezifische Arbeit im Rahmen ihrer Funktionsstelle zur Erarbeitung, Durchführung und Evaluierung komplexer fachspezifischer Lernsituationen für die Auszubildenden. Neben ihrem Engagement in die Unterweisung der Auszubildenden zeigte sie Marheineke zufolge auch großes Engagement in Aufgaben des allgemeinen Schullebens. Sie war aktives Mitglied im Schulvorstand und in den unterschiedlichen Ausschüssen zur Vorbereitung, Durchführung und Evaluierung zu den Tagen der offenen Tür der BBS Gesundheit und Soziales sowie im Bereich der schulischen Öffentlichkeitsarbeit bei der jährlich stattfindenden Messe „Arbeitswelten“. „Liebe Kollegin, dein Erfahrungsschatz und dein persönlicher Einsatz wird in der Schulgemeinschaft lange nachwirken. Dafür ein herzliches Dankeschön“, so der Schulleiter.

Heinrich-Jürgen Brinkmann

Heinrich-Jürgen Brinkmann begann am 1. Oktober 1979 als Fachlehrer Landwirtschaft an der Gewerblichen Berufsbildenden Schule (GBS) Nordhorn. Am 1. Mai 1981 absolvierte er das Referendariat im Studienseminar Hildesheim, die damalige Ausbildungsschule war die Berufsbildende Schule Hameln. Am 1. Februar 1983 wurde er als Studienassessor an der GBS Nordhorn eingestellt und am 1. Februar 1984 zum Studienrat befördert. Am 1. Februar 1988 erwarb er die Funktion des Oberstudienrates mit gleichzeitiger Übertragung des Dienstpostens eines Studiendirektors. Die Versetzung zur Hauswirtschaftlichen Berufsbildenden Schulen erfolgte am 1. August 1988. Dort war er seit dem 3. August 1989 bis zu seinem Ausscheiden zum Ende des Schuljahres als Studiendirektor für den Fachbereich Agrarwirtschaft mit großem Engagement tätig. Sein Aufgabengebiet umfasste diverse Tätigkeiten im Bereich der Unterrichtseinwicklung, unter anderem die Organisation der Abschlussprüfungen in der Einjährigen und Zweijährigen Fachschule Agrarwirtschaft Aufgaben im Rahmen der Personalbewirtschaftung und -entwicklung sowie viele weitere organisatorische und koordinatorische Tätigkeiten. Schulleiter Heinrich Marheineke wies in seiner Abschiedsrede auch auf Brinkmanns Rolle bei der aktiven Ausgestaltung des Arbeitsschwerpunktes Arbeits- und Gesundheitsschutz hin: „Dabei ist insbesondere das umsichtige und engagierte Handeln des Kollegen hervorzuheben. Mit deinem Wirken hinterlässt du auch eine positive Geisteshaltung, die uns im Wandel der Bildungslandschaft unterstützen wird. Immer häufiger dürfen wir an unserer Schule Lehrkräfte verabschieden, die auf eine ungewöhnlich lange Dienst- und Unterrichtszeit an unserer Schule zurückblicken können. Das ist eine herausragende Lebensleistung, die heute den Beweis dafür liefert, dass es im Lehrberuf möglich ist, ein erfülltes Berufsleben zu finden. Dabei ist dann der Beruf niemals nur Broterwerb, sondern vor allem auch Leidenschaft und davon haben nicht nur die Lernenden profitiert sondern die ganze Schulgemeinschaft“, so der Schulleiter.

Marheineke bedankte sich – auch im Namen der Schulgemeinschaft – für das besondere Engagement der scheidenden Kollegen und wünschte ihnen für die Zukunft alles Gute.

Ems-Vechte