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17.02.2020, 15:56 Uhr

Reformierte Kirche feiert 50 Jahre Frauenordination

Man spannt auch nicht ein Reh vor den Pflug: Vor über 50 Jahren war es unvorstellbar, dass eine Frau ordiniert werden konnte. Mit einem Festvortrag im Kloster Frenswegen würdigt die reformierte Kirche das Ereignis 50 Jahre Frauenordination.

 Prof. Dr. Andrea Strübind hält den Festvortrag in der Klosterkapelle Frenswegen. Foto: privat

Prof. Dr. Andrea Strübind hält den Festvortrag in der Klosterkapelle Frenswegen. Foto: privat

Nordhorn Vor 50 Jahren wurde erstmals eine Frau in der reformierten Kirche ordiniert und in den Dienst als Pfarrerin eingeführt. Aus diesem Anlass lädt die reformierte Kirche zu einem öffentlichen Festvortrag am Montag, 24. Februar, 19.30 Uhr, in die Kapelle des Klosters Frenswegen ein. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zu Begegnung und Gespräch in der Caféteria des Klosters, wo Kirchenpräsident Dr. Martin Heimbucher ein Grußwort spricht.

Verantwortlich ist Pastor Reiner Rohloff, Studienleitung, in Zusammenarbeit mit Gretchen Ihmels-Albe, Pastorin für Frauenarbeit in der reformierten Kirche Leer.

Referentin ist Prof. Dr. Andrea Strübind (Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg).

Prof. Dr. Andrea Strübind

1982-89 Studium der Evangelischen Theologie, Geschichte und Judaistik in Berlin und Jerusalem (Hebräische Universität); 1990 Promotion zum Dr. theol. an der Kirchlichen Hochschule Berlin; 1991 Ordination zur Pastorin im Bund Freikirchlicher Gemeinden; 1994-1996 Freikirchliche Referentin im Ökumenisch-Missionarischen Institut des Ökumenischen Rates Berlin; 1996-2006 Pastorin in der Freikirchlichen Gemeinde in München (Holzstraße); 1999 Habilitation und Ernennung zur Privatdozentin für Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg; seit April 2006 Professorin für Kirchengeschichte am Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik an der Carl-von-Ossietzky Universität; seit 2006 Vorsitzende der Interkulturellen Jüdischen Studien an der Carl-von-Ossietzky Universität; 2007 Schriftleiterin sowie ab 2012 geschäftsführende Herausgeberin der internationalen Fachzeitschrift „Kirchliche Zeitgeschichte/Contemporary Church History“ (KZG/CCH): Mitglied im Deutschen Ökumenischen Studienausschuss (DÖSTA) (seit 2005).

Die Forschungsschwerpunkte von Dr. Andrea Strübind sind: Reformationsgeschichte, Dissidententum, Täufertum und religiöse Migration im Nordwesten Deutschlands (und in der Schweiz), Kirchliche Zeitgeschichte: Kirchen/Religionsgemeinschaften und Diktaturen im 20. Jahrhundert, Erforschung der Bürgerrechtsbewegung in den USA (Martin Luther King).