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19.06.2019, 00:02 Uhr

„Raus aus den Schulden“-Spezial

Peter Zwegat hilft Menschen, die finanziell weder ein noch aus wissen. Und das vor laufender Kamera. RTL widmet Deutschlands bekanntestem Schuldnerberater nun eine Spezial-Ausgabe.

„Raus aus den Schulden“-Spezial

Schuldnerberater Peter Zwegat. Foto: Jörg Carstensen

Von Andreas Heimann, dpa

dpa Köln/Berlin Peter Zwegat ist ein Schuldnerberater, der im Fernsehen Karriere gemacht hat. Das kommt nicht oft vor. Schon gar nicht, wenn jemand bei RTL schlicht das tun soll, was er sonst auch macht: Menschen helfen, die in der Klemme stecken. Zwegat, im Februar 69 geworden, arbeitet seit mehr als drei Jahrzehnten in der Schuldnerberatung.

Und auch bei RTL ist er schon lange. Jetzt gönnt der Sender ihm eine „Spezial“-Ausgabe mit besonderem Konzept. Zu sehen ist sie am Mittwoch (19. Juni) um 20.15 Uhr.

Seinen ersten Auftritt in „Raus aus den Schulden“ hatte Zwegat 2007. Längst ist er zum prominenten Gesicht der RTL-Serie geworden, in der er verschuldeten Menschen hilft, ihre Probleme nicht länger zu verstecken. Darunter waren Familien, denen bereits der Strom abgestellt wurde, oder alleinerziehende Mütter, die am Monatsende nicht wussten, wie sie das Essen bezahlen sollten. In „Raus aus den Schulden“ erzählen sie von ihren Erfahrungen.

Dreien seiner Fälle aus der Vergangenheit geht der Schuldnerberater in „10 Jahre Raus aus den Schulden – Spezial“ noch einmal nach. Wieso eigentlich „10 Jahre Raus aus den Schulden“ - die Serie ist doch schon zwölf Jahre alt? Stimmt, RTL kündigt aber ein Wiedersehen „mit den lustigsten, spannendsten und ausgefallensten Situationen aus den ersten 10 Jahren“ der Sendung an. Also: „Peter Zwegats härteste Fälle, seine härtesten Sprüche, und Peter Zwegat skurril – wie ihn nur die wenigsten Zuschauer kennen.“

Nicht immer erfährt er, wie es weitergegangen ist, oft nur durch Zufallsbegegnungen oder von Angehörigen derjenigen, die er beraten hat, wie Zwegat sagt. „Hin und wieder gibt es Menschen, die sich bei mir für die Beratung und Begleitung aus den Schulden bedanken.“

Zu den Beratungsfällen, an die Zwegat nun anknüpft, gehört eine Mutter zweier Kinder aus der Nähe von München. Er hat sie vor zehn Jahren kennengelernt. Damals steckte sie in Schwierigkeiten, nachdem ihr Mann an Krebs gestorben war - inzwischen sind ihre Kinder erwachsen. Und auch sonst hat sich einiges für sie verändert.

Das gilt auch für die Frau aus Braunschweig, die der Schuldnerberater vor sechs Jahren das erste Mal traf. Sie hatte als Kind einen Haufen Schulden geerbt - zusammen mit einer Immobilie, für die sich kein Käufer fand. Fall Nummer drei: eine junge Familie aus Schleswig-Holstein, die er vor fünf Jahren traf. Sie steckte in Finanznöten, weil ihr Holzhaus durch Schimmelbefall zum Sanierungsfall geworden war.