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24.08.2020, 16:25 Uhr

Rap und Hip-Hop: Jugendliche finden ihren Move

Die Teilnehmer des Workshops zum Thema Rap und Hip-Hop. Foto: Roman Kling

Die Teilnehmer des Workshops zum Thema Rap und Hip-Hop. Foto: Roman Kling

Lohne In einem dreitägigen Workshop zum Thema Rap und Hip-Hop hieß es „Create your Style – Finde deinen Move“. Die Rapschool NRW begleitete die 17 Jugendlichen aus der Gemeinde Wietmarschen, der Samtgemeinde Neuenhaus und der Samtgemeinde Emlichheim durch diese Tage und wartete mit großem Know-how rund um das Thema auf. Der Rapkünstler Daniel Schneider, Hip-Hop-Choreografin Alexandra Schmuklermann und Videoproduzent Ernst Meglin kreierten mit den Jugendlichen eigene Texte, eigene Moves und packten das Ganze in ein eigenes Musikvideo. Die Hook des Songs zeigt eine klare Meinung der Jugend: „Wir haben eine Meinung und sind laut, laut, laut ... die Zukunft gehört uns und wird uns nicht geklaut. Die Menschen da draußen zerstören unsere Welt, uns hält nichts auf – wir machen was gefällt.“ Das Thema des ganzen Liedes war schnell gefunden: Jugend von heute. Inhaltlich geht es um Rassismus, Zocken, Essen, Vorurteile gegenüber Jugend, Jugendbeteiligung, Klimawandel und vieles mehr.

Ein klares Statement der Jugend fand Laura Wystrach vom Gleis1Neuenhaus: „Die Jugendlichen hätten ja auch über belanglose Dinge schreiben können, aber sie nutzen ihre Chance auf Meinungsbildung und geben klar und deutlich der „Jugend von heute“ eine Stimme.“ Die Kooperationsveranstaltung der Jugendhäuser aus Wietmarschen/Lohne, Emlichheim und Neuenhaus bringt Jugendliche in der Grafschaft zusammen, schafft neue Möglichkeiten der eigenen Verwirklichung und gibt den Jugendlichen in den Ferien eine ganz neue Perspektive.

„Ich bin sehr auf das Endergebnis gespannt. Da sollte jeder mal reinhören, denn die Jugend von heute hat vieles zu sagen.“ sagte Heike Terborg vom Unabhängigen Jugendtreff Lohne e.V.. Aus der Projektwoche nehmen die Jugendlichen unter anderem neue Erfahrungen, Freundschaften und Wissen über die Rap- und Hip-Hop Kultur mit. Die elfjährige Emelie: „Rap kann auch lieb sein, nicht so wie bei den berühmten Rappern. Und jede kann tanzen und ist auf ihre Art cool.“ Die Amadeu-Antonio-Stiftung und die Oldenburgische Landesbank (OLB) haben das Projekt durch ihre Förderung erst möglich gemacht.

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