09.04.2019, 15:30 Uhr

Rally Obedience Turnier bei den Crazy Dogs in Nordhorn

Der Hundesportverein der Crazy Dogs Nordhorn richtete am 30./31. März neben einer Begleithundeprüfung und einem Agility Turnier erstmals ein Rally Obedience Turnier aus.

Die erfolgreichen Teilnehmer der Begleithundeprüfung gemeinsam mit Richter Georg Kieser. Foto: privat

Die erfolgreichen Teilnehmer der Begleithundeprüfung gemeinsam mit Richter Georg Kieser. Foto: privat

Am Samstagvormittag fanden sich zunächst zehn Teilnehmer zur Begleithundeprüfung auf dem Trainingsgelände an der Goorstiege in Nordhorn Deegfeld ein. Die Begleithundeprüfung ist Voraussetzung für den Start in das aktive Turniergeschehen. Nach einem entspannten Frühstück und der sogenannten Wesenskontrolle absolvierten die zehn Teams unter den genauen Beobachtungen des Leistungsrichters Georg Kieser den ersten Teil der Prüfung, die sogenannte „Unterordnung“. Danach ging es für alle Teams in die Nordhorner Innenstadt. Hier wurde das Verhalten der Hunde gegenüber Menschengruppen, Fahrrädern mit lautem Klingeln, Autos, Kinderwagen und vielem mehr geprüft. Alle Teams haben die Begleithundeprüfung in diesem Jahr erfolgreich bestanden.

Am frühen Nachmittag begann schließlich das Agility-Turnier. Über 70 Starter haben ihr Können unter Beweis gestellt. In drei verschiedenen Größen- und Leistungsklassen traten die Teams gegeneinander an. Bei der Gelegenheit setzte der Verein dann auch erstmals seine neue Zeitmessanlage ein. Am Sonntagmorgen begann in aller Frühe das erste Rally Obedience Turnier der Crazy Dogs. 50 Teams traten in fünf verschiedenen Leistungsklassen unter den kritischen Blicken von Richter Martin Jüttner an.

Beim Rally Obedience müssen Mensch und Hund in einem Parcours verschiedene Aufgaben erfüllen, die auf Schildern abgedruckt sind. Der Hund muss beispielsweise sitzen bleiben, während der Mensch um ihn herumläuft, oder es muss ein Slalom um Pylonen gelaufen werden. In den höheren Klassen wurden diese Pylonen gegen Futter- oder Spielzeugablenkungen ausgetauscht und es muss die eine oder andere Hürde gesprungen werden. Grundsätzlich werden die korrekte Ausführung der Aufgaben und das Miteinander von Hund und Hundeführer bewertet.

Eine Besonderheit gab es dann noch bei der Siegerehrung der Beginner. Mit der Höchstpunktzahl in Höhe von 100 Punkten und exakt der gleichen Zeit wurde der 1. Platz doppelt vergeben. Das ist beim Rally Obedience sehr selten, betonte Trainerin und Organisatorin Cornelia Pape bei der Siegerehrung.

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Insgesamt zeigt sich der Verein sehr zufrieden mit seinen Veranstaltungen. Auch konnten sich die Crazy Dogs über viele Besucher freuen, die das Wochenende dazu genutzt haben, um einen Einblick in die spannenden Hundesportarten Agility und Rally Obedience zu bekommen. Nach diesem erfolgreichen Turniertag freuen sich die Crazy Dogs schon auf ihr großes zweitägiges Agility Turnier Ende August. Weitere Fotos und Informationen gibt es unter www.crazy-dogs-nordhorn.de oder bei Facebook.

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