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03.12.2019, 00:02 Uhr

Promi-Geburtstag vom 3. Dezember 2019: Amanda Seyfried

Sie verfügt über eine beeindruckende Leinwandpräsenz und begeistert ihr Publikum als Hipster-Girl wie als Pornodarstellerin. Heute wird Amanda Seyfried 34.

Amanda Seyfried wird 34 und ist gut im Geschäft. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

Amanda Seyfried wird 34 und ist gut im Geschäft. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

dpa Berlin Zuletzt war sie in der romantischen Hunde-Komödie „Enzo und die wunderbare Welt der Menschen“ zu sehen. Für 2020 listet „Imdb.com“ unter anderem den Citizen-Kane-Film „Mank“ und einen Horror-Thriller mit Amanda Seyfried in der weiblichen Hauptrolle auf. Musicals, Komödien, Romanzen und Dramen: Als Schauspielerin sucht sie immer wieder neue Herausforderungen.

Im wirklichen Leben sind es Ruhe und Abgeschiedenheit. Doch nicht immer läuft es so, wie man sich das vielleicht ausmalt. Lange hatte die Blondine gesagt, dass sie nicht heiraten wolle. „Ich finde es ausgesprochen romantisch, sich so ein Versprechen zu geben“, sagte sie dem Magazin „Cosmopolitan“, „aber für mich und mein Leben ist das nichts.“

Inzwischen ist Amanda Seyfried, die heute 34 wird, mit ihrem Kollegen Thomas Sadoski (43, „The Newsroom) verheiratet, den sie 2015 in New York bei der Musical-Produktion „The Way We Get By“ kennengelernt hatte. Im März 2017 gaben sich die beiden das Jawort, im selben Monat kam ihre gemeinsame Tochter zur Welt.

Sich selbst bezeichnet Amanda Seyfried als eine hoffnungslose Romantikerin. „Mein Herz trifft alle Entscheidungen. Das ist oft unklug, aber so bin ich nun mal. Ich bin zu ungeduldig und leidenschaftlich, als dass ich auf meinen Verstand hören könnte“, sagte sie einmal im Interview mit „TV Movie“.

Da mag sie ein Film wie „Das Leuchten der Stille“ (2010) ganz besonders angezogen haben. In der dramatischen Romanze von Lasse Hallström verliebt sie sich Hals über Kopf in John (Channing Tatum) und verlebt zwei Sommerwochen voller Leidenschaft. Dann muss der Soldat zu seiner Einheit zurück.

Die recht konventionelle Lovestory besticht vor allem durch das einnehmende Wesen Amanda Seyfrieds, die über eine unglaubliche Leinwandpräsenz, über Charisma und wunderschöne große Augen verfügt, so dass sogar die Verfilmung einer Nicholas-Sparks-Schmonzette zum Erlebnis wird.

Ihren Durchbruch feierte Seyfried zwei Jahre zuvor als Tochter von Meryl Streep und Pierce Brosnan in der zauberhaften Musical-Verfilmung „Mamma Mia!“, mit der sie zum Shootingstar in Hollywood wurde. 2018 ging die Geschichte weiter: „In Mama Mia! Here We go Again“ war Amanda noch einmal in ihrer Rolle als Sophie zu erleben.

Sie interessiere sich vor allem für Figuren, die ihr total fremd seien und die sie erst mal gar nicht nachvollziehen könne, sagte Seyfried dem Magazin „Elle“. „Dieser Prozess, in den Schuhen dieser Unbekannten gehen zu lernen, ist reizvoll.“

Eine solche große Unbekannte war für sie die Pornodarstellerin Linda Lovelace. In „Lovelace“ (2013) wird das Leben der Hauptdarstellerin des Films „Deep Throat“ nachzeichnet, der in den 70er Jahren ein Kassenschlager war und als erfolgreichster Pornofilm aller Zeiten gilt. Linda Boreman, so ihr bürgerlicher Name, bezichtigte später in einem Enthüllungsbuch ihren damaligen Mann, sie mit Waffengewalt zur Pornografie genötigt zu haben. Sie habe sich für die Rolle mit einschlägigen Filmen und Büchern vorbereitet, sagte Seyfried auf der 63. Berlinale, wo „Lovelace“ vorgestellt wurde.

Als drogenfreudige Anwältin begeisterte Seyfried außerdem in der bärenstarken Komödie „Ted 2“ (2015), in der Tragikomödie „Gefühlt Mitte Zwanzig“ (2014) waren sie und Adam Driver („Star Wars“, „Paterson“) ein Hipster-Pärchen und für das „Twin Peaks“-Revival (2017) tauchte sie in die wild-verschrobene Welt von David Lynch ein.

Von den ganz großen Blockbustern und Comic-Helden hält sich Amanda Seyfried dagegen fern. Ebenso von Hollywood: Am wohlsten fühlt sie sich auf dem Land, inmitten der Natur. Zwei Stunden nördlich von New York hat sich Seyfried vor geraumer Zeit eine kleine Farm gekauft, die von zahlreichen Tieren bevölkert wird.

Entspannung und Ablenkung findet sie zudem beim Zeichnen: „Auch wenn ich nicht behaupten würde, dass ich malen kann, könnte man es wohl Kunst nennen, was ich da fabriziere“, sagte sie dem Magazin „Joy“ - mit einem Augenzwinkern.