24.11.2021, 17:40 Uhr

„Pro nota“ förderte Musikschule bisher mit über 436.000 Euro

Der wiedergewählte Vorstand des Musikschul-Fördervereins „pro nota“ mit den stellvertretenden Vorsitzenden Kerstin van Ackeren und Dr. Werner Lüdicke, Schriftführerin Heide Brandt und Klaus Schrag als kommissarischer erster Vorsitzender und Kassenwart (von links). Foto: privat

Der wiedergewählte Vorstand des Musikschul-Fördervereins „pro nota“ mit den stellvertretenden Vorsitzenden Kerstin van Ackeren und Dr. Werner Lüdicke, Schriftführerin Heide Brandt und Klaus Schrag als kommissarischer erster Vorsitzender und Kassenwart (von links). Foto: privat

Nordhorn Der Musikschul-Förderverein „pro nota“ hat vor Kurzem seine Mitglieder zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung eingeladen. Die Bilanz, die der Verein an diesem Abend zog, kann sich sehenlassen: Im vergangenen Jahr konnte „pro nota“ Mittel in Höhe von knapp 14.500 Euro zugunsten der Musikschule Nordhorn zur Verfügung stellen. Damit wurde 2020 trotz pandemiebedingter Mindereinnahmen die Summe von insgesamt 436.000 Euro an Fördermitteln seit Bestehen des Vereins überschritten.

Konzertreihe erfährt große Resonanz

Als kommissarischer erster Vorsitzender und Kassenwart erläuterte Klaus Schrag in seinem Jahresbericht für 2020 die satzungsgemäß erfolgten Ausgaben zugunsten der städtischen Kultureinrichtung, die im Wesentlichen für die Anschaffung verschiedener Musikinstrumente, den Druck des Jahreskalenders der Musikschule sowie für Förderstipendien und die Auszeichnung der Preisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ verwendet wurden. Einen besonderen Dank richtete Schrag in diesem Zusammenhang an die Sponsoren und Werbepartner wie auch die Vereinsmitglieder, die durch ihre Mittel und Beiträge großen Anteil am finanziellen Erfolg des Vereins hätten. Schrag dankte insbesondere Dr. Werner Lüdicke für die Ausrichtung und Organisation der Kammerkonzertreihe von „pro nota“, die große Resonanz in der Grafschafter Öffentlichkeit und darüber hinaus erfahre und in der Presse stets positive Beachtung fände. Die durch diese Benefizkonzerte regelmäßig erzielten Überschüsse leisteten entsprechend der Vereinssatzung einen starken Beitrag zur Förderung der Musikschularbeit. In diesem Zusammenhang bekundete der kommissarische Vorsitzende sein Bedauern darüber, dass im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie lediglich zwei der sieben geplanten Konzerte durchgeführt werden konnten. „Auch dem Musikschulkollegium ist besonderer Dank abzustatten für die Arbeit unter den Herausforderungen der Pandemie“, betonte Schrag. So konnte beispielsweise mit Online-Unterricht und neuen Veranstaltungsformaten wie Streaming-Konzerten die Präsenz in der Öffentlichkeit aufrechterhalten werden.

Förderverein auf solider Finanzbasis

Im folgenden Kassenbericht beschrieb Schrag detailliert die solide finanzielle Basis des Vereins. Anschließend trug Kassenprüferin Petra Knecht das Ergebnis der Kassenprüfung vor, die im Vorfeld der Versammlung ohne jegliche Beanstandungen verlaufen sei. Darauf erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstands, dem Musikschulleiter Ivo Weijmans auch im Namen des Kollegiums für die geleistete Arbeit des Vereins und für die vertrauensvolle Zusammenarbeit seinen Dank aussprach.

Vorstand erneut für zwei Jahre im Amt

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde der gesamte bisherige Vorstand mit Klaus Schrag (kommissarischer erster Vorsitzender und Kassenwart), Kerstin van Ackeren und Dr. Werner Lüdicke (stellvertretende Vorsitzende) sowie Heide Brandt (Schriftführerin) einstimmig für die Dauer von zwei Jahren wiedergewählt. Als neue Kassenprüfer wurden Annegret Brockhaus und Matthias Germer vorgeschlagen und ebenfalls einstimmig gewählt. Zum Schluss der Versammlung wurde mit einstimmigem Votum eine Satzungsänderung beschlossen, nach der dem Vorstand neben Musikschulleitung und Elternratsvertretung in Zukunft als drittes nicht-stimmberechtigtes Mitglied auch eine Person zur Wahrnehmung der Öffentlichkeitsarbeit angehören soll. Dieses Amt bekleidet zukünftig Hilmar Sundermann, der von den anwesenden Mitgliedern einstimmig gewählt wurde.