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01.07.2020, 14:44 Uhr

Pro Grafschaft unterstützt „Initiative Eissporthalle“

Frontansicht der Eissporthalle Nordhorn. Foto: J. Lüken

Frontansicht der Eissporthalle Nordhorn. Foto: J. Lüken

Nordhorn Die Initiative Pro Grafschaft (IGP) unterstützt den Wunsch der Initiative Eissporthalle nach einer öffentlichen Debatte im Kreistag am 16. Juli. Die Gründe erläutert sie in Form der folgenden Pressemitteilung:

„Von politischer Seite wird immer wieder mehr bürgerliches Engagement gefordert. Hier ist es nun einer Initiative gelungen, innerhalb kürzester Zeit unter großem persönlichen Einsatz über 11.000 Unterschriften für den Erhalt der Eissporthalle in Nordhorn zu sammeln. Dieses Verhalten verdient die volle öffentliche Anerkennung und eine öffentliche Debatte über ihr Anliegen. Hier darf sich niemand, auch nicht die Kreisverwaltung, hinter formaljuristischen Vorgaben verstecken. Richtig ist, dass die Feststellung der Zulässigkeit des Bürgerbegehrens im nichtöffentlich tagenden Kreisausschuss getroffen wird. Das darf aber eine öffentliche Diskussion im Kreistag nicht ausschließen.

Die Kreistagsfraktion der IPG hat dazu entsprechende Anträge gestellt. Im nichtöffentlichen Kreisausschuss möchte die IPG beschließen lassen, dass im öffentlich tagenden Kreistag am 16. Juli der Beschluss zu fassen ist, die Eissporthalle zu sanieren. Damit würde die Durchführung des Bürgerbegehrens entfallen und es könnten Verwaltungskosten in Höhe von zirka 90.000 Euro gespart werden.

Der „Puck“ liegt nun im Feld der Parteien und der Verwaltung. Jetzt heißt es, Farbe zu bekennen und sich öffentlich zu positionieren. Bisher konnten sich die Parteien noch hinter dem Rücken der Verwaltung verstecken und den Versuch unternehmen, als Bedingung für die Sanierung eine 50-prozentige Beteiligung der Stadt Nordhorn an den Sanierungskosten zu fordern. Wohl wissend, dass der Kreis überJahre die Eissporthalle sträflich vernachlässigt hat, obwohl er selbst alleiniger Eigentümer dieser Halle ist. Dieses „Schwarzer-Peter- Spiel“ muss ein Ende haben.

Die Verwaltung und der Rat der Stadt Nordhorn haben mit ihrem Angebot zur Übernahme von einem Drittel der veranschlagten Kosten ein starkes Zeichen gesetzt und sich für den Fortbestand der Eissporthalle ausgesprochen. Für die Initiative Pro Grafschaft gilt nach wie vor: Eissport muss weiterhin in der Grafschaft möglich sein. Die Eissporthalle ist ein großartiger Teil im sportlichen Angebot unseres Kreises und ein herausragender Magnet im Grafschafter Sportpark.“

Ems-Vechte