05.03.2021, 14:36 Uhr

Polizei informiert ältere Mitbürger über Gangster-Tricks

Kriminalbeamtin Hiltrud Frese vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft, Inspektionsleiterin Nicola Simon und Heike Bahr vom Präventionsteam in Lingen geben Tipps zur Prävention vor Trickbetrügereien. Foto: Polizei

Kriminalbeamtin Hiltrud Frese vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft, Inspektionsleiterin Nicola Simon und Heike Bahr vom Präventionsteam in Lingen geben Tipps zur Prävention vor Trickbetrügereien. Foto: Polizei

Emsland Immer wieder versuchen Straftäter, mit unterschiedlichen Maschen an das Ersparte meist älterer Mitbürger zu gelangen. Ob als falsche Polizeibeamte, vermeintliche Enkel und Neffen oder als Microsoft-Mitarbeiter - die Täter haben immer wieder Erfolg und gelangen an das Vermögen der Seniorinnen und Senioren. Um die Bürgerinnen und Bürger persönlich über diese Maschen zu informieren, sind derzeit die Präventionsteams der Polizei in den Impfzentren in Papenburg und Lingen mit einem Infostand vor Ort.

„Aufgrund der aktuellen Bestimmungen ist es uns nicht möglich, Seniorenveranstaltungen durchzuführen und über Trickbetrügereien, Haustürgeschäfte, Gewinnversprechen und weiteres aufzuklären. Auch erreichen wir im Impfzentrum ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen, die vielleicht nicht mehr in der Lage sind, derartige Veranstaltungen zu besuchen“, erklärt die Kriminalbeamtin Hiltrud Frese vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim.

In den Gesprächen beschreiben die Polizistinnen und Polizisten die Vorgehensweise der Täter und geben Tipps, wie man sich davor schützen kann. „Glücklicherweise kommt es in unserem Bereich immer weniger zu vollendeten Taten. Dennoch erzählen uns viele Bürgerinnen und Bürger, dass es auch bei ihnen derartige Anrufe gegeben hat“, berichtet Heike Bahr vom Präventionsteam in Lingen.

„Viele Veranstaltungen im Rahmen der Prävention mussten wegen der Pandemie ausfallen. Daher freuen wir uns, endlich persönliche Gespräche anbieten zu können“, so die Inspektionsleiterin Nicola Simon. Die Polizei bittet, in Verdachtsfällen Angehörige zu kontaktieren und die Polizei zu verständigen.

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