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26.02.2019, 10:00 Uhr

Platt lernen im Internet

Was macht Norddeutschland aus? Küste, Meer - und Plattdeutsch. Damit die traditionelle Sprache erhalten bleibt, setzen Vermittler auf modernste Technik.

Christianne Nölting will die plattdeutsche Sprache mit E-Learning fördern. Foto: Carmen Jaspersen

Christianne Nölting will die plattdeutsche Sprache mit E-Learning fördern. Foto: Carmen Jaspersen

dpa Bremen Plattdeutsch lässt sich nun auch in Kleingruppen im Internet lernen. Die Serie von Online-Seminaren ist eines der ersten Angebote des vor gut einem Jahr eingerichteten Länderzentrums für Niederdeutsch in Bremen.

„Wir widmen uns dem E-Learning“, sagte Geschäftsführerin Christianne Nölting der Deutschen Presse-Agentur. Es gehe darum: „Wie erreiche ich den Plattschnacker oder den, der es werden will, zuhause?“

Das Zentrum wird von den norddeutschen Ländern Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein betrieben. Es soll die plattdeutsche Sprache fördern und Initiativen für niederdeutsche Kultur vernetzen. Mit Mecklenburg-Vorpommern wird bei einzelnen Projekten kooperiert.

Die Sprachkurse hätten je fünf bis zehn Teilnehmer - „ganz normale Leute, die einfach ihr Platt aktivieren möchten“, sagte Nölting. Andere seien Studenten, Lehrer oder Dozenten an Volkshochschulen. Die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien förderte die Einrichtung der Webinare, von denen bereits acht parallel laufen. Als nächstes Projekt will das Zentrum ein Plattdeutsch-Lehrwerk für Schüler ab der fünften Klasse erstellen.

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