24.05.2019, 20:00 Uhr

Paus Vorsitzender im Bereich Außenwirtschaft der IHK

Fachausschuss der IHK bestätigt Amtsinhaber.

Markus Wiemann, stellvertretender Ausschussvorsitzender, Stephan Igel, Schoeller Technocell GmbH & Co. KG, Johanna Schilling, Franz-Josef Paus, Ausschussvorsitzender, und Michael Sauermost, GTAI Germany Trade and Invest aus Bonn. Foto IHK

Markus Wiemann, stellvertretender Ausschussvorsitzender, Stephan Igel, Schoeller Technocell GmbH & Co. KG, Johanna Schilling, Franz-Josef Paus, Ausschussvorsitzender, und Michael Sauermost, GTAI Germany Trade and Invest aus Bonn. Foto IHK

„In den vergangenen Jahren hat sich das bilaterale Verhältnis zwischen Deutschland und Japan zu einer engen Zusammenarbeit verdichtet. Das vor kurzem in Kraft getretene Freihandelsabkommen wird den Marktzugang in beide Richtungen weiter erleichtern“, erklärte Franz-Josef Paus, Geschäftsführender Gesellschafter der Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH in Emsbüren, der im Amt bestätigte Vorsitzende des IHK-Fachausschusses Außenwirtschaft. Markus Wiemann, Geschäftsführender Gesellschafter der Oeseder Möbel-Industrie Mathias Wiemann GmbH & Co. KG in Georgsmarienhütte, ist nun stellvertretender Vorsitzender. Beide Wahlen erfolgten im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Ausschusses bei der Schoeller Technocell GmbH & Co. KG in Osnabrück einstimmig.

Michael Sauermost von GTAI Germany Trade and Invest aus Bonn ergänzte, dass insbesondere deutsche Nahrungsmittelproduzenten vom Freihandelsabkommen mit Japan profitieren könnten. Während der Import von Investitionsgütern bereits vor dem Abkommen meist zollfrei gewesen sei, gelte das gleiche nach einem stufenweisen Abbau nun auch für viele Lebensmittel. Produkte „made in Germany“ seien in Japan beliebt. Die Sprache und die komplizierten Vertriebswege stellten deutsche Exporteure allerdings vor Herausforderungen. „Geschäftsbeziehungen sind in Japan in der Regel sehr verlässlich, allerdings muss erst einmal Aufwand betrieben werden, um diese zu erlangen“, schlussfolgerte Sauermost.

Johanna Schilling von ECOS Consult aus Osnabrück bestätigte dies und wies insbesondere auf drei Zukunftstrends hin, die für deutsche Unternehmen Chancen böten. Dazu gehöre der Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz, beispielsweise in Gebäuden. Ein weiterer Trend sei die Digitalisierung. Unter dem Schlagwort „Society 5.0“ fördere Japan die Vernetzung und Verbreitung von künstlicher Intelligenz in beinahe allen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen. Japan biete als rapide alternde Gesellschaft zudem besonders gute Geschäftschancen für Pflegeprodukte oder spezielle Nahrungsmittel für die so genannten „silver ager“. Nähere Informationen: hesse@osnabrueck.ihk.de

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