25.03.2021, 14:06 Uhr

Otto-Pankok-Museum Gildehaus zeigt Projekt Hoffnung virtuell

Ein Banner vor dem Pankok-Museum zeigt einige der 100 Schülerarbeiten. Anita Huisjes, Lehrerin am Burg-Gymnasium Bad Bentheim hat die Projektidee für das Burg-Gymnasium übernommen. Foto: privat

Ein Banner vor dem Pankok-Museum zeigt einige der 100 Schülerarbeiten. Anita Huisjes, Lehrerin am Burg-Gymnasium Bad Bentheim hat die Projektidee für das Burg-Gymnasium übernommen. Foto: privat

Gildehaus Das Otto-Pankok-Museum in Gildehaus schließt sein Projekt „Hoffnung“ mit einer digitalen Ausstellung ab. Neben freien Arbeiten und den Rückläufern aus einer Postkartenaktion haben vor allem 100 Schülerarbeiten, die im Rahmen des Distanzunterrichts entstanden, zum Erfolg beigetragen. Das Museum hatte zu der Aktion aufgerufen, „um in der Zeit des Brachliegens aller Ausstellungsmöglichkeiten zu Jahresbeginn ein alternatives Kulturerlebnis zu ermöglichen“, erklärt Birgit Baumann vom Museumsvorstand und ergänzt. „Jeder sollte mitmachen und per E-Mail eine eigene Arbeit einsenden können. Unter dem Oberthema „Hoffnung“ wollte das Team so unter anderem erfahren, woraus die Menschen in dieser speziellen Zeit Kraft schöpfen und auf was sie sich besonders freuen für die Zeit der Lockerungen.“

Kreative Ausdrucksmöglichkeit

„Zum umfangreichsten und für mich auch interessantesten Projektteil wurde die Zusammenarbeit mit dem Burg-Gymnasium“, berichtet Birgit Baumann, die für die Umsetzung auf der Webseite zuständig war. Anita Huisjes, Lehrerin am Burg-Gymnasium, hat in der Idee eine gute Möglichkeit für die Schüler gesehen, sich kreativ ausdrücken zu können. Huisjes hat das Konzept mehreren Kollegen erläutert, bevor sie einigen ihrer Klassen das Thema als Wochenaufgabe gestellt hat. „Statt großer Wünsche stachen in den Arbeiten der Jugendlichen vor allem die bescheidenen, kleinen Hoffnungen hervor, zum Beispiel wieder Freunde treffen oder Mannschaftssport betreiben zu dürfen“ erzählt Huisjes und resümiert: „Solche Beiträge verändern den Blickwinkel auf die Schüler und ihre Erfahrungen. Viele Hoffnungen teilt man selbst, andere sind überraschend und ermuntern zu neuen Perspektiven.“

Weil mehrere ihrer Kollegen das Projekt aufgegriffen haben, sind nun 100 Schülerarbeiten auf der Homepage des Museums zu sehen.