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12.12.2019, 16:36 Uhr

Oliver Mommsen: Macho als Figur gern, als Haltung? Nein!

Der Schauspieler erzählt, dass seine Frau ihm den Rücken freigehalten hat, damit er Karriere machen konnte. Umgekehrt habe er sich aber auch um Kinder und Haushalt gekümmert, wenn er zu Hause war.

Oliver Mommsen spricht über Männerrollen. Foto: Gerald Matzka/zb/dpa

Oliver Mommsen spricht über Männerrollen. Foto: Gerald Matzka/zb/dpa

dpa Berlin Männlichkeit und Kinderbetreuung schließen sich aus Sicht von Schauspieler Oliver Mommsen keineswegs aus. „Männer, die keine Windeln wechseln wollen, sollen zurück in ihre Höhle kriechen!“, sagte der 50-Jährige dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitagausgabe).

Er möge zwar den „Macho als Figur“, aber als Haltung keinesfalls, sagte der zweifache Vater.

Er habe davon profitiert, dass ihm während seiner Karriere seine Frau oft den Rücken freigehalten habe. In den Momenten, in denen er zu Hause war, habe er sich aber intensiv mit den Kindern beschäftigt. „Dann ging es auch auf den Spielplatz, und dann wurden Glühbirnen ausgewechselt und die Waschmaschinen gewuppt.“ Auch das Windelnwechseln habe dazugehört. „Das war eine meiner leichtesten Aufgaben, das vermisse ich fast.“

Mommsen war 18 Jahre lang Bremer „Tatort“-Kommissar. Im April verabschiedete er sich mit seiner TV-Partnerin Sabine Postel (65) aus der ARD-Reihe. Am Freitag läuft im Ersten der Film „Der beste Papa der Welt“ (20.15 Uhr). Darin spielt Mommsen einen egoistischen Arzt, der überraschend zum Adoptivvater von drei Kindern wird, als seine alleinerziehende Schwester stirbt.