24.07.2020, 09:03 Uhr

„Odeville“ erneut zu Gast beim Nordhorner Musiksommer

Die vier Hamburger spielen Indie-Pop, der ins Herz geht. Foto: privat

Die vier Hamburger spielen Indie-Pop, der ins Herz geht. Foto: privat

Nordhorn Bereits 2018 brachten „Odeville“ den lauschigen Stadtpark zum Beben. Nun möchten die vier Hamburger Jungs beim zweiten Konzert des Musiksommers am Sonnabend, 8. August, ab 19 Uhr die Bühne im Sportpark Blanke erobern. Auf Einladung des Nordhorner Kulturreferats wird die Band mit ihrem ganz eigenen Indie-Pop-Rock-Sound wieder für einen gelungen Konzert-Abend sorgen.

Corona-bedingt gelten auch für dieses kostenlose Konzert besondere Bedingungen für das Publikum: Laut behördlicher Vorgaben dürfen die Besucher nur sitzend teilnehmen und müssen analog zum Restaurantbesuch dafür ihre Kontaktdaten in Form von Adresse und Telefonnummer hinterlegen. Das Kulturreferat bietet daher ab Montag, 27. Juli, die Möglichkeit, verbindlich eine auf dem Rasen des Fußballstadions eingezeichnete Musikinsel zu reservieren, die mit Sitzbänken ausgestattet ist. Es gibt dabei kleinere Musikinsel-Varianten für bis zu vier Personen und größere für bis zu acht Personen. Reservierungen nimmt das Kulturreferat schriftlich per E-Mail entgegen an kulturreferat@nordhorn.de oder per Post an Stadt Nordhorn, Kulturreferat, Bahnhofstraße 24, 48529 Nordhorn. Kurz vor dem Konzert werden die personalisierten und nicht übertragbaren Karten mit allen weiteren Infos verschickt. „Das erste Musiksommer-Konzert mit ‚Fatcat‘ war innerhalb weniger Tage ausgebucht, also entscheidet euch schnell“, freuen sich Kerstin Spanke und Tamara Kafka vom Kulturreferat über ihr treues Musikommer-Publikum. Und noch etwas können sie bereits verraten: „Das Konzert mit Odeville wird wieder der absolute Hammer werden.“

„Odeville“ sind längst kein Geheimtipp mehr. Spätestens seit der Veröffentlichung ihres Albums „Phoenix“ sind sie fester Bestandteil der deutschen Indie-Szene. Wie ein Chamäleon wechseln sie dabei ständig das Genre und überraschen den Hörer jedes Mal aufs Neue. Sie möchten immer in Bewegung bleiben und mit ihrer Musik den Zuhörer immer wieder fordern. Genau diese Devise verfolgen „Odeville“ auch auf dem aktuellen Album „Rom“: Sie schaffen hier den perfekten Spagat zwischen unterschiedlichen Musikstilen von eingängigen Pop-Melodien zu punkigen Refrains und Indie-Gitarren. Trotz des ständigen musikalischen Wechsels gelingt es den Hamburger Jungs dabei immer, authentisch und sie selbst zu bleiben mit durchdachter Popmusik, die sich was traut. Mit ihrer überragenden Livepräsenz irgendwo zwischen Euphorie und Melancholie, Party und Post-Pop und einer gehörigen Portion Selbstironie haben sie bereits vor zwei Jahren das Musiksommer-Publikum in ihren Bann gezogen. Die dreckigen Gitarren und das sonnige Gemüt einer „Beatsteaks“-Show, die süßen Melodien und intelligenten Texte einer „Element of Crime“-Platte, ein wenig Stadionrock à la „Kings of Leon“ und ihre unnachahmliche Lausbubenattitüde machen jeden Auftritt der Band unvergesslich. Dies gilt gleichermaßen für die Musik als auch für die deutschen Texte. Verantwortlich für die poetische Sprachgewalt der Lieder ist Bandleader Hauke Horeis. Der ebenfalls als Schauspieler und Regisseur tätige „Odeville“-Chef schreibt alle Songs selbst und möchte gern den künstlerischen Mut des Theaters auf deutschsprachige Rockmusik übertragen. „Die Songs sind ehrlich und treffen einen genau dort, wo andere kläglich daran scheitern – und zwar mitten ins Herz“, sind Spanke und Kafka überzeugt. „Dabei sind die Songs der vier nicht gefühlsduselig, sondern mit einem so starken Sound unterlegt, dass jeder Pop-Rock Fan begeistert sein wird.“

Die Mitnahme von eigenen Snacks und Getränken ist im Sportpark-Stadion aus hygienischen Gründen zwar verboten, für das leibliche Wohl ist dennoch gesorgt: Der Konzertabend wird gastronomisch vom Nordhorner „Brauhaus“-Chef Tobias Loh betreut. Sein erfahrenes Theken-Team versorgt das Publikum direkt an den Musikinseln mit einem mobilen Getränkeangebot und Bratwurst vom Grill. Es kann direkt ganz bequem per WhatsApp anhand einer Getränke-Karte bestellt werden, die auf jeder Insel bereit liegt.

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