Grafschafter Nachrichten
22.12.2020

Obergrafschafter Pfarreiengemeinschaft sucht „Segensbringer“

Obergrafschafter Pfarreiengemeinschaft sucht „Segensbringer“

Alternativ zur Sternsingeraktion, die coronabedingt ausfällt, sollen Briefe mit gesegneter Kreide verteilt und der Segen selbst an die Hauswand geschrieben werden. Symbolfoto: dpa

Bad Bentheim/Schüttorf Die Verantwortlichen für die Sternsingeraktion in der Pfarreiengemeinschaft Obergrafschaft haben auf die Corona-Situation reagiert und seit Anfang Dezember in verschiedenen Szenarien überlegt, ob und wie die Sternsinger die angemeldeten Haushalte besuchen können. „Leider haben uns die Ereignisse überholt und unsere ursprüngliche Planung, die einen Besuch der Haushalte mit einer reduzierten Anzahl an Königen vorsah, wieder über den Haufen geworfen“, sagt Gemeindereferent David Quaing. „Nun suchen wir ,Segensbringer‘, die einen Briefumschlag an die Haushalte, die sich in den vergangenen Jahren schon für die Aktion angemeldet haben, und natürlich auch an alle, die sich noch in diesem Jahr anmelden, zu verteilen“, fügt Katechetin Annelen Hofschröer hinzu und ergänzt: „Denn die Sternsinger sammeln nicht nur Geld für die Projekte des Kindermissionswerkes, sondern bringen auch den Segen des Kindes in der Krippe. Somit werden die Personen, die in einem begrenzten Bezirk unterwegs sein werden, zu Segensbringern.“

Wer sich an der Aktion beteiligt, erhält kontaktlos Briefumschläge, in denen neben Segensaufklebern auch ein kleines Stückchen gesegneter Kreide enthalten ist, führt Quaing weiter aus. Daneben sollen in einem Brief noch weitere Informationen zur Sternsingeraktion sowie zum Beispielland Ukraine enthalten sein. Rund um den 6. Januar, dem Gedenktag der Heiligen Drei Könige, auch Epiphanie genannt, sollen die Segensbriefe die Haushalte erreichen. „Nach dem Öffnen der Umschläge können die Menschen dann selber ihr Haus segnen“, erklärt Quaing. Daniela Völlmecke lenkt den Blick auf die laufenden Projekte des Kindermissionswerkes: „Ich bin mir sicher, dass dort sehr gute Arbeit geleistet wird, aber angesichts der Corona-Pandemie haben diese auch unter Einbußen zu leiden. So möchten wir möglichst viele Haushalte erreichen, um zumindest einen Teil der Projekte weiterhin unterstützen zu können.“

Wer „Segensbringer“ werden möchte, kann sich bis zum 31. Dezember bei Gemeindereferent David Quaing per E-Mail an david.quaing@bistum-osnabrueck oder bei Annelen Hofschröer, annelen.hofschroer@online.de, anmelden. „Angesprochen sind alle Menschen in der Obergrafschaft, denn auf einem Spaziergang, einer Fahrradtour oder beim Gassigehen kann man doch gut zum Segensbringer werden“, fordert Hofschröer zum Mitmachen auf.

(c) Grafschafter Nachrichten 2017 . Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Grafschafter GmbH Co KG.