08.07.2022, 15:45 Uhr

„Nursing Anne“ unterstützt Pflegeschüler in der Praxislehre

Erste Visite bei „Nursing Anne“: Sabrina Stüker, Rieke Stüvel, Silke Kluhs, Merle Hindriksen, Anne Holterhues und Berta Mensen-Weering sowie Schulleiter Heinrich Marheineke, die Vorsitzende des Fördervereins Brigitte Gebert, Maren Rohde, Antje Schäper, Susanne Vogel-Scharlau, Kerstin Rose, Sabrina Vollmer und Hiltrud Glup (von links) heißen die neue Simulationspuppe auf der Pflegestation willkommen. Foto: BBS Gesundheit und Soziales

Erste Visite bei „Nursing Anne“: Sabrina Stüker, Rieke Stüvel, Silke Kluhs, Merle Hindriksen, Anne Holterhues und Berta Mensen-Weering sowie Schulleiter Heinrich Marheineke, die Vorsitzende des Fördervereins Brigitte Gebert, Maren Rohde, Antje Schäper, Susanne Vogel-Scharlau, Kerstin Rose, Sabrina Vollmer und Hiltrud Glup (von links) heißen die neue Simulationspuppe auf der Pflegestation willkommen. Foto: BBS Gesundheit und Soziales

Mit großer Freude konnten die Berufsbildenden Schulen (BBS) Gesundheit und Soziales eine hochmoderne Pflegesimulationspuppe, eine sogenannte „Nursing Anne“, entgegennehmen – finanziert aus einer großzügigen Spende des schulischen Fördervereins. Übergeben wurde die mit modernster Technik ausgestattete Pflegesimulationspuppe von Brigitte Gebert, der Vorsitzenden des Fördervereins. Bei einer ersten Schulung der Lehrkräfte wurden die Funktionen der Puppe erklärt, mit deren Hilfe unterschiedlichste Pflegesituationen nachgestellt werden können, ohne dass die Gefahr bestünde, dass ein Mensch durch einen Fehler oder eine Nachlässigkeit zu Schaden kommen könnte.

Anhand der „Nursing Anne“ lassen sich verschiedene Krankheitsbilder in unterschiedlichen Schweregraden simulieren. Von der Vorbereitung und Durchführung einer Blutdruckmessung über Injektionsübungen, Behandlung von Asthmaanfällen bis hin zur Simulation einer kompletten Schichtsituation eines Pflegeteams sind mit diesem System alle relevanten Pflegesituationen darstellbar. „Auswechselbare Häute, unterschiedliche Geschlechter, diabetische Füße in unterschiedlichen Stadien, sogar auswechselbare Pupillen ermöglichen es, die äußere Erscheinung der ,Nursing Anne‘ dem jeweiligen Krankheitsbild anzupassen. Herz-, Darm- und Atemgeräusche lassen das Übungserlebnis noch realitätsnäher erscheinen und motivieren die Lernenden, die Übungssituation ernst zu nehmen und ihre Reaktionen zu schulen“, erläutert Brigitte Gebert die vielfältigen Features der Simulationspuppe. Von der Beurteilung und Diagnose bis hin zur Planung, Implementierung und Evaluation ihres pflegerischen Handelns erlernen die Auszubildenden im Bereich Pflege alle wichtigen Schritte und erleben Erfolge, aber auch Misserfolge – und dies in für sie sicheren Situationen. So können die Auszubildenden die Abläufe einüben und ihr Selbstbewusstsein im pflegerischen Handeln entwickeln.

Brigitte Gebert betont, die Mitglieder des Fördervereins hätten erkannt, dass die Berufsbildenden Schulen Gesundheit und Soziales dazu beitragen wollen, durch eine verbesserte Ausbildungssituation in der Schule letztlich auch dem herrschenden Pflegenotstand entgegenzuwirken. Mit der Anschaffung der Trainingspuppe, ermöglicht durch die Spende des Fördervereins, wurden gute Voraussetzungen geschaffen, die Attraktivität der Pflegeausbildung zu erhöhen.

Die Pflegesimulationspuppe im Intensiv-Pflegebett mit dem entsprechenden Equipment zur Kontrolle der Vitalzeichen. Foto: BBS Gesundheit und Soziales

Die Pflegesimulationspuppe im Intensiv-Pflegebett mit dem entsprechenden Equipment zur Kontrolle der Vitalzeichen. Foto: BBS Gesundheit und Soziales