09.07.2019, 14:00 Uhr

Nordumgehung in Nordhorn ist fast fertig

Offizielle Eröffnung erfolgt am Mittwoch, 10. Juli.

Teilstücke der Strecke konnten schon vor der kompletten Fertigstellung befahren werden. Foto: Meistermann

Teilstücke der Strecke konnten schon vor der kompletten Fertigstellung befahren werden. Foto: Meistermann

Nach fast fünfjähriger Bauzeit ist es endlich so weit: Am morgigen Mittwoch, 10. Juli, wird die Nordumgehung Nordhorn fünf Monate eher als geplant mit einem Festakt offiziell freigegeben. Veranstaltungsort ist ab 13 Uhr die neue Trasse westlich der L 67 – Wietmarscher Straße in Höhe der Brücke im Zuge der Straße „Nach Schleuse I“. Nach Ansprachen von Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Minister Dr. Bernd Althusmann vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, gibt es eine gemeinsame Fahrt der Teilnehmer des Festaktes.

Ab Mittwoch ist die gesamte Nordumfahrung von der Gaststätte Rammelkamp bis zum Kloster Frenswegen befahrbar. Noch nicht befahrbar ist der neue Süd-Nord-Abschnitt parallel zur Wietmarscher Straße, da der Knotenpunkt bei Mc Donalds noch unter Vollsperrung grunderneuert werden muss. Darüber hinaus wird das Straßenniveau an der höher liegende Niveau der Osttangente und der neuen Umgehungsstraße angepasst. Im Anschluss wird dann dieser Abschnitt freigegeben. Als voraussichtlichen Termin nennt Klaus Haberland, Geschäftsbereichsleiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lingen, Mitte September dieses Jahres.

Der Neubau der Nordumgehung Nordhorn im Zuge der Bundessstraßen 403 und 213 sowie die Querspange (verlegte B 213 Richtung Osten) soll zur Verbesserung der verkehrlichen Anbindung der Niedergrafschaft und zur Entlastung des stark frequentierten innerstädtischen Ringes der Stadt Nordhorn führen. Darüber hinaus führt der Neubau laut einer Information der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehrebenfalls „zu einer Verbesserung der verkehrlichen Anbindung des grenzüberschreitenden Industrie- und Gewerbegebietes Euro-Park der Gemeinden Emlichheim und Coevorden in den benachbarten Niederlanden.“ Nähere Informationen: www.strassenbau.niedersachsen.de

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