14.05.2021, 11:20 Uhr

Nordhorner SPD fordert Ausbau der Radwege

Nordhorns stellvertretender Bürgermeister Alfred Koelmann schlägt die Verdoppelung der Blauen Brücke vor. Foto: Konjer

Nordhorns stellvertretender Bürgermeister Alfred Koelmann schlägt die Verdoppelung der Blauen Brücke vor. Foto: Konjer

Nordhorn Die von der Bundesregierung bereitgestellten Fördermittel aus dem „Radverkehrsplan 3.0“ (die GN berichteten) sollen nach Meinung der SPD auch für Nordhorn genutzt werden. Nach einem entsprechenden Antrag der SPD-Ratsfraktion sollen Projekte aus dem vom Rat beschlossenen Radverkehrskonzept vorgezogen werden. „Entsprechende Projekte sind vom Rat beschlossen, allerdings sind einige noch nicht in der Finanzplanung abgedeckt. Das können wir dann mit dem Haushalt 2022 absichern“, sagt die SPD-Finanzpolitikerin Petra Alferink.

Nach den Förderrichtlinien geht es vor allem um bessere Pendlerbeziehungen. „Die Bundespolitik will so den Umstieg aus dem Auto aufs Fahrrad fördern“, heißt es vonseiten der Nordhorner SPD. „Das Vorhaben muss also eine spürbare Verbesserung zwischen Arbeitsplatz und Wohnung bringen. Touristische Routen werden wohl keine Chance auf Förderung haben“, so der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Harry Brooksnieder.

Weiterhin beantragt die SPD eine Fortschreibung des Radverkehrskonzepts unter breiter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. „Wir haben schon viel umgesetzt, da wollen wir den Blick nach vorne richten. Zudem müssen wir mehr den Komfort berücksichtigen;“ so Alfred Koelmann, stellvertretender Bürgermeister. Er nennt als Beispiel die Verbindung am Kanal zwischen Seeuferstraße und Bentheimer Straße: „Von der Seeuferstraße nach Stadtflur ist dieser viel befahrene Radweg teilweise doppelspurig ausgebaut. Die Weiterführung dieses „Fahrradschnellweges“ nach Westen mit einer Verdoppelung der blauen Brücke über die Vechte wäre wichtig, auch weil dort viele Spaziergänger sind.“

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