25.03.2021, 16:21 Uhr

Nordhorner Seniorenbeirat wird zum Thema Ehrenamt befragt

Der Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Nordhorn, Horst-Dieter Dörr, im Gespräch mit Thomas Brüninghoff, FDP-Landtagsabgeordneter im Niedersächsischen Landtag, über Verbesserungen der Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement. Foto: privat

Der Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Nordhorn, Horst-Dieter Dörr, im Gespräch mit Thomas Brüninghoff, FDP-Landtagsabgeordneter im Niedersächsischen Landtag, über Verbesserungen der Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement. Foto: privat

Nordhorn/Hannover Anregungen und Empfehlungen erwartet die seit Sommer 2020 bestehende Enquetekommission „Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement verbessern“ des Niedersächsischen Landtags von ehrenamtlich Tätigen dieses Bundeslandes.

Der Landtagsabgeordnete Thomas Brüninghoff, FDP, Mitglied der Kommission, hat deshalb den Vorsitzenden des Seniorenbeirats Nordhorn, Horst-Dieter Dörr, vorgeschlagen, für eine Befragung durch die Enquetekommission zur Verfügung zu stehen. Dörr, Mitglied im erweiterten Vorstand des Landesseniorenrates, wurde nach Absprache mit der Vorsitzenden, Ilka Dirnberger, offiziell als Vertreter des Landesseniorenrates mit der Wahrnehmung dieser Aufgabe betraut. „Ich freue mich sehr, dass ich durch Herrn Brüninghoff die Chance erhalte, an entscheidender Stelle Wünsche und Probleme von ehrenamtlich Tätigen allgemein, aber auch die der Seniorenbeiräte vortragen zu können“, sagt Dörr. Thomas Brüninghoff verweist darauf, dass es ihm als Kommissionsmitglied ganz besonders wichtig sei, von aktiven Ehrenamtlern zu hören, wo der „Schuh drücke“ und was zu tun sei.

„Große Teile unserer Gesellschaft funktionieren nur deshalb, weil es immer wieder Menschen gibt, die bereit sind, sich für ihre Mitmenschen zu engagieren. Das geschieht unter anderem seit langem im Sport, aber auch immer häufiger werden Aufgaben im sozialen Bereich wahrgenommen, und darum ist es aus meiner Sicht absolut notwendig, die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt zu stärken und Hindernisse abzubauen, soweit Politik dies vermag“, stellt Brüninghoff abschließend fest.

Dörr hofft darauf, dass seine Befragung am 21. April in Hannover - wie geplant - als Präsenzveranstaltung stattfinden kann, und bringt die Ansicht zum Ausdruck, „dass persönlich vorgetragene Anliegen überzeugender wirken, als es bei Videokonferenzen möglich ist.“