23.04.2021, 12:00 Uhr

Nordhorner Schülerin im Finale von „Jugend präsentiert“

Gab es zuerst das Huhn oder das Ei? Um diese Fragestellung dreht sich die Präsentation von Leonie Raaz. Foto: privat

Gab es zuerst das Huhn oder das Ei? Um diese Fragestellung dreht sich die Präsentation von Leonie Raaz. Foto: privat

Nordhorn Mit einer Präsentation um die Fragestellung „Gab es zuerst das Huhn oder das Ei?“ hat sich Leonie Raaz, Schülerin des Evangelischen Gymnasiums Nordhorn, für das Bundesfinale im Präsentationswettbewerb „Jugend präsentiert“ qualifiziert.

Neben dem Einzug in das Finale gewinnt die Schülerin der Jahrgangsstufe 11 die Teilnahme an der „Präsentationsakademie“, einem intensiven Präsentationstraining mit professionellen Rhetoriktrainern. Mit ihr ziehen aus Niedersachsen zehn Schülerinnen und Schüler in das Bundesfinale ein.

Große Konkurrenz

Insgesamt hatten sich 4500 Schüler bundesweit und aus deutschen Auslandsschulen am diesjährigen Wettbewerb beteiligt, 350 Schüler hatten sich für ein Länderfinale qualifiziert. Um im Länderfinale zu bestehen, war eine Präsentation gefragt, die eine naturwissenschaftlich-mathematische Fragestellung schlüssig und anschaulich beantwortet. Für die Teilnahme am Länderfinale sollten die Schüler ihre Präsentationen per Video einreichen. Aufgabe war es, eine Online-Präsentation zu halten, die neben inhaltlichen Aspekten auch rhetorische Fähigkeiten, wie beispielsweise die Anwendung von Körpersprache, Stimme und Medieneinsatz, unter Beweis stellt.

Im Bundesfinale im September treten 128 Schülerinnen und Schüler an. Im gesamten Wettbewerb kommt eine Jury zum Einsatz, die aus Rhetoriktrainern, Lehrkräften, Alumni des Wettbewerbs sowie Experten aus der Wissenschaft besteht. Sie bewertet die Präsentationen nach den Kriterien Sachkenntnis, Darstellungsvermögen und Adressatenorientierung.

Online-Präsentationen auf dem Vormarsch

„Die Corona-Pandemie verstärkt den Trend, dass Online-Präsentationen in Schule, Universität und Arbeitsleben immer wichtiger werden“, erläutert Matthias Finke vom EGN und ergänzt: „Um den neuen Anforderungen Rechnung zu tragen, wird im gesamten Verlauf des Wettbewerbs der Fokus auf das Präsentieren im digitalen Raum gelegt. Die Schüler werden gezielt darin geschult, den kommunikativen Herausforderungen einer Online-Präsentation zu begegnen, etwa der veränderten Beziehung zum Publikum oder der Situation der Körpersprache.“