25.02.2021, 13:45 Uhr

Nordhorner CDU nimmt virtuelle Kultur in den Fokus

Auch der Konzert- und Theatersaal wird in der Anfrage der CDU Nordhorn an die Stadtverwaltung thematisiert. Archivfoto: Westdörp

Auch der Konzert- und Theatersaal wird in der Anfrage der CDU Nordhorn an die Stadtverwaltung thematisiert. Archivfoto: Westdörp

Nordhorn Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Nordhorn hat vor Kurzem eine Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet, in der sie verschiedene Fragen zu Möglichkeiten der Live-Übertragung („Streaming“) aus den Nordhorner Kultureinrichtungen aufwirft. „Die Corona-Krise stellt Kulturschaffende und Künstler vor große Herausforderungen. Es ist noch nicht absehbar, wann es wieder zu einem ,Normalbetrieb‘ kommen kann. Für Nordhorner Kultureinrichtungen könnte es nach unserer Einschätzung ein zusätzliches Standbein sein, wenn die dortigen Veranstaltungen per Livestream in die Wohnzimmer übertragen werden könnten“, erklärt Susanne Dittmann, Fraktionsgeschäftsführerin der CDU-Ratsfraktion.

Es geht der CDU aber nicht nur um die Corona-Krise, vielmehr sei das Thema und die Möglichkeiten der Digitalisierung dadurch aber in den Blickpunkt gerückt worden. „Auch Familien oder andere Gruppen könnten künftig von einem Streaming-Angebot aus den Nordhorner Kultureinrichtungen profitieren, die zum Beispiel nicht entsprechend mobil sind oder eine längere Anfahrt scheuen“, betont Dittmann.

Die CDU bittet die Stadtverwaltung um Antworten auf diese Fragen:

Gibt es bereits Planungen innerhalb der Verwaltung zu einer entsprechenden Digitalisierung im Konzert- und Theatersaal (KTS) oder anderen Kultureinrichtungen der Stadt Nordhorn?

Liegen bereits Kostenübersichten vor? Gibt es Erfahrungen aus anderen Kommunen?

Gibt es Erfahrungen beziehungsweise Einschätzungen, wie lange eine solche Umrüstung dauern würde?

Ist nach Ansicht des Kulturreferates ein „Markt“ durch ein solch zusätzliches Angebot im KTS oder anderen Einrichtungen der Stadt Nordhorn zu erschließen?

„Auf Basis der Antworten werden wir dann die weitere Vorgehensweise beraten und gegebenenfalls weitergehende Beschlussvorschläge in die politische Diskussion einbringen“, sagt Dittmann abschließend.

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