29.01.2021, 12:56 Uhr

Nordhorner Bücherei öffnet wieder als „Bibliothek to go“

Die Stadtbibliothek in Nordhorn sorgt mit kontaktloser Ausleihe für Lesenachschub im Lockdown. Foto: Frieling

Die Stadtbibliothek in Nordhorn sorgt mit kontaktloser Ausleihe für Lesenachschub im Lockdown. Foto: Frieling

Nordhorn Mit dem Angebot „Bibliothek to go“ können angemeldete Bibliothekskunden ab sofort wieder telefonisch oder per E-Mail Bücher, Hörbücher und andere Medien bestellen und zu einem vereinbarten Abholtermin kontaktlos ausleihen. Das teilt die Stadt Nordhorn am Freitag mit.

Über einen Online-Katalog können die verfügbaren Medien ausgewählt und Bestellungen an info@stadtbibliothek-nordhorn.de verschickt werden. Telefonisch sind die Mitarbeiter der Stadtbibliothek dienstags bis freitags, jeweils von 9 bis 13 Uhr, unter 05921 878453 erreichbar. Auch Fernleihbestellungen von Fachbüchern aus anderen Bibliotheken sind auf diesem Weg möglich. „Anschließend wird telefonisch ein Abholtermin vereinbart. Bereits entliehene Medien können ebenfalls abgegeben werden, und wer noch keinen Bibliotheksausweis besitzt, kann sich auch während der Schließung anmelden“, informiert Kerstin Spanke vom Kulturreferat der Stadt. Die Anmeldeformulare sind auf der Internetseite der Bibliothek zu finden. E-Books und andere digitale Medien wie Filme, Hörbücher und Dokumentationen sind jederzeit auf www.onleihe-niedersachsen.de und auf www.filmfriend.de abrufbar.

„Für ganz viele Menschen sind Bücher und andere Medien lebensnotwendig“, weiß Martina Kramer, Leiterin der Stadtbibliothek. „Gerade jetzt, wo es zum Schutze aller notwendig ist, so viel wie möglich daheim zu bleiben, ist ausreichender Nachschub an ,geistiger Nahrung‘ wichtig, um gut durch diese schwierigen Zeiten zu kommen“, ist Kramer überzeugt. Insbesondere Familien, die unter dem Wegfall vieler Freizeitaktivitäten leiden, möchten Kramer und ihr Team mit der erneuten kontaktlosen Ausleihe Beschäftigungsmöglichkeiten bieten. „Denn Eltern und Kinder haben jetzt Zeit zu lesen und vorzulesen, zu spielen und gemeinsam Filme zu schauen“, betont Kramer abschließend.

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