26.05.2022, 17:40 Uhr

NOHWAR-Festival: 1200 Euro für DRK-Flüchtlingshilfe

Zur symbolischen Spendenübergabe trafen sich (von links) Heike Pfingsten, Teamleiterin der DRK-Flüchtlingshilfe, zusammen mit den Initiatoren Sarah Gross, Oliver Koers und Hendrik Albers sowie VVV-Mitarbeiterin Kara Schmich.

Zur symbolischen Spendenübergabe trafen sich (von links) Heike Pfingsten, Teamleiterin der DRK-Flüchtlingshilfe, zusammen mit den Initiatoren Sarah Gross, Oliver Koers und Hendrik Albers sowie VVV-Mitarbeiterin Kara Schmich.

Nordhorn NOHWAR: Unter diesem Motto ging am Samstag, 23. April, ein Benefiz-Festival auf dem Vorplatz der Vechte-Arkaden im Zuge des Nordhorner Holschenmarkts über die Bühne. Elf Bands aus der Grafschaft bzw. mit Grafschaft-Bezug traten ohne Gage auf und heizten dem Publikum von mittags bis in die späten Abendstunden kräftig ein. Nun steht fest: Unter anderem durch Spendenboxen und den Verkauf von Merchandising-Produkten ist ein Erlös von 1200 Euro zusammengekommen. Das Geld geht an die Ambulante Flüchtlingsbetreuung des DRK in der Grafschaft. Jüngst trafen sich die Initiatoren – Oliver Koers, Hendrik Albers und die Gastronomin Sarah Gross von der Sapalotti-Kaffeebar – mit Flüchtlingshilfe-Teamleiterin Heike Pfingsten zur symbolischen Scheckübergabe.

Angesichts des Ukrainekrieges und der zahlreichen Flüchtlinge hatten Koers und Albers das Bedürfnis, etwas zu unternehmen: „Wir waren alle entsetzt, dass sozusagen nebenan Krieg herrscht, und sagten uns: „Irgendwas wollen wir machen!“ So hoben sie den Plan zum NOHWAR-Festival aus der Taufe, ließen ihre Kontakte spielen und hatten innerhalb von zwei Wochen die festen Zusagen der Bands zusammen. Der VVV unterstützte das Vorhaben und stellte den Bands eine Bühne. Auch Sarah Gross war umgehend mit von der Partie: Sie kümmerte sich um das Catering und organisierte ein gutes Dutzend freiwilliger Helfer, die im Bierwagen arbeiteten. Ebenfalls auf sein Honorar verzichtete Soundtechniker Daniel Kolmer (DK Veranstaltungstechnik), der den ganzen Tag über im Einsatz war.

DRK-Mitarbeiterin Heike Pfingsten freut sich über den Erfolg des Festivals und bedankt sich für die Spende. Zur Verwendung des Geldes gibt es schon konkrete Ideen: So besteht das Vorhaben, das Spielmobil des Kinderschutzbundes in alle Kommunen der Grafschaft ausrücken zu lassen, damit geflüchtete und einheimische Kinder vor Ort zusammen spielen können. Gute Erfahrungen dazu habe man bereits im vergangenen Jahr in Wietmarschen und Lohne gewinnen können, als das Spielmobil am dortigen Flüchtlingswohnheim Station machte. Hendrik Albers kündigt indes an, dass das NOHWAR-Festival keine einmalige Aktion bleiben wird, sondern weitere Aktionen folgen sollen.