09.06.2022, 18:25 Uhr

Niedergrafschafter Sängerinnen fahren zum Bundeswettbewerb

Hannah Schaaij (links) und Laurien Schoemaker (rechts) dürfen zum Bundesentscheid von „Jugend musiziert“ fahren. Gesangsdozentin Armanda ten Brink half ihnen bei der Vorbereitung. Foto: privat

Hannah Schaaij (links) und Laurien Schoemaker (rechts) dürfen zum Bundesentscheid von „Jugend musiziert“ fahren. Gesangsdozentin Armanda ten Brink half ihnen bei der Vorbereitung. Foto: privat

Uelsen Nachdem die beiden Gesangsschülerinnen Laurien Schoemaker und Hannah Schaaij im Januar beim Regionalwettbewerb einen ersten Platz mit Weiterleitung errangen, haben sie auch die nächste Hürde in Form des Landeswettbewerbs gemeistert. Sie dürfen nun „auf dem Olymp von ,Jugend musiziert‘ in Form des Bundeswettbewerbes angekommen sind“, heißt es in einer Mitteilung.

Der große Auftritt fand am Sonntag im Staatstheater in Oldenburg statt. Das Gesangsduo konnte dort beim Bundeswettbewerb mit 21 von 25 möglichen Punkten als beeindruckenden Erfolg einen 3. Platz erringen. „Es war ein besonderes Erlebnis, neben Talenten aus ganz Deutschland in einem Wettbewerb zu singen. Hier einen Preis zu gewinnen, bedeutet uns sehr viel“, betonte Laurien Schoemaker, und Hannah Schaaij fügte hinzu: „Zusammen beim Bundeswettbewerb von ,Jugend Musiziert’ zu singen war ein sehr schönes Erlebnis, das dank unserer Gesangsdozentin Armanda überhaupt möglich war. Es hat sehr viel Freude bereitet im oldenburgischen Staatstheater zu singen und ein Feedback der Bundesjury zu erhalten.“

Auch Armanda ten Brink resümierte über den spannenden Tag und veranschaulichte den Ablauf: „Fünf Minuten Zeit, um den Raum auszuprobieren (mit Stoppuhr gemessen), dann genau nach Zeitplan einsingen, keine Sekunde später.“ Sie lobte die beiden Schülerinnen, die trotz der nervlichen Belastung alles gegeben hätten und das aufbauende Feedback der Fachjury: „Das war richtig gut und motivierend um das Singen weiter zu entwickeln“.

Musikschulleiter Boyan Karanjuloff zeigte sich vom Ergebnis sehr beeindruckt und lobte die jahrelange gute Arbeit der Gesangsdozentin Armanda ten Brink – ohne ihren Einsatz wäre das nicht möglich gewesen. Es ist schön, dass ihr Engagement erneut mit einer solchen Auszeichnung gewürdigt wird. Schon in 2010 konnte Amanda ten Brink mit einem Gesangsquartett am Bundeswettbewerb teilnehmen und gewinnen.