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13.02.2020, 09:59 Uhr

Neues Abfertigungsverfahren bei Postsendungen

Wenn bei Postsendungen notwendige Angaben fehlen, wird diese zur weiteren Klärung an das für den Empfänger zuständige Zollamt weitergeleitet. Seit 1. Februar können weitergeleitete Postsendungen ohne persönliche Erscheinen beim Zollamt abgefertigt werden.

Bei Postsendungen sollte an wichtige Angaben gedacht werden. Archivfoto: Mummert

Bei Postsendungen sollte an wichtige Angaben gedacht werden. Archivfoto: Mummert

Münster Postsendungen aus Nicht-EU-Staaten werden grundsätzlich in den zentralen Eingangsstellen zollamtlich abgefertigt. Sollten dabei notwendige Angaben fehlen beziehungsweise unvollständig sein, werden Sendungen, die die Deutsche Post AG im Rahmen des Weltpostvertrages befördert, zur weiteren Klärung an das für den Empfänger zuständige örtliche Zollamt weitergeleitet. Der Empfänger wird hierüber seitens der Deutschen Post AG informiert und muss dann grundsätzlich persönlich beim Zollamt zur Abholung der Sendung erscheinen. Zur Erhöhung der Bürgerfreundlichkeit können zum Zollamt weitergeleitete Postsendungen bis zu einem Wert von 1000 Euro seit dem 1. Februar ohne das persönliche Erscheinen des Empfängers beim Zollamt abgefertigt werden. So können die Postsendungen zugestellt werden, sobald die nötigen Formalitäten geklärt sind und gegebenenfalls die fälligen Einfuhrabgaben gezahlt wurden.

Für den Bezirk des Hauptzollamtes Münster betrifft das neue Verfahren die Zollämter in Bocholt, Coesfeld und Rheine sowie das Zollamt Eulerstraße in Münster.