11.12.2020, 11:17 Uhr

Neue Kita in Emlichheim heißt „Die Spürnasen“

Die neue Kita „Die Spürnasen“ soll im August kommenden Jahres den Betrieb aufnehmen. Grafik: WBR Wolbeck

Die neue Kita „Die Spürnasen“ soll im August kommenden Jahres den Betrieb aufnehmen. Grafik: WBR Wolbeck

Emlichheim „Die Spürnasen“, das ist der neue Name der Kindertagesstätte (Kita) an der Berliner Straße in Emlichheim. „Er steht für die kindliche Neugierde, das Erforschen und Entdecken“, teilt die künftige Kita-Leiterin, Tanja Nyhuis, mit. „Er unterstreicht aber auch die Einmaligkeit des Namens im Landkreis und spiegelt die Einzigartigkeit eines jeden Kindes wieder“, führt sie weiter. Nyhuis zufolge sollen die Räume der derzeit im Bau befindlichen Kita so konzipiert werden, dass die Kinder dort „mit allen ihren Sinnen auf Entdeckungstour gehen können“. Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde hat sich von dem Konzept und dem Namensvorschlag von der Lebenshilfe Nordhorn, der künftigen Trägerin der Kita, überzeugen lassen und sich vor Kurzem einhellig für diesen Namen ausgesprochen.

Voraussichtlich ab August soll das Kita-Team der „Spürnasen“ Kinder im Alter von null bis sechs Jahren auf ihrem individuellen Bildungsweg begleiten und unterstützen. Laut Nyhuis soll in der Einrichtung Inklusion gelebt sowie auf wertschätzenden und achtsamen Umgang miteinander Wert gelegt werden. „Spielen, musizieren, aktive Bewegungs- und Sprachförderung gehören ebenso zur Kita-Arbeit wie die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern“, betont die neue Leiterin und ergänzt: „Die Kita ,Die Spürnasen‘ soll ein Ort der Vielfalt sein, in der soziale und kulturelle Unterschiede geschätzt werden.“ Daher ist es Nyhuis wichtig, im Alltag sowohl sozialraum- und netzwerkorientiert, beispielsweise mit anderen Kitas, Grundschule oder Senioreneinrichtungen, zusammenzuarbeiten.

Gemeindedirektorin Daniela Kösters zeigt sich ebenfalls von dem Namensvorschlag angetan. „Er versinnbildlicht den Entdeckungstrieb und Forschungsdrang der Kinder. Denn Lernen ist nicht nur Kopfsache, sondern ist auch getragen durch Wahrnehmung, Gefühle und Fantasie“, merkt Kösters an. Sie wünscht den künftigen Kita-Kindern „tolle Entdeckungstouren, spannende Experimente und viele Erlebnisse auf ihren individuellen Entwicklungs- und Bildungsreisen in der Kita.“ Am Standort Berliner Straße, eingerahmt von einem Wäldchen, dem Hallenbad, der Turnhalle und der benachbarten Grundschule, werde den Kindern dazu ein ideales Umfeld geboten, ist Kösters überzeugt.

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