24.08.2021, 16:05 Uhr

Neue Kirchenpräsidentin tritt am 1. September ihr Amt an

Susanne Bei der Wieden ist Nachfolgerin von Martin Heimbucher. Foto: A. Enderlein

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Susanne Bei der Wieden ist Nachfolgerin von Martin Heimbucher. Foto: A. Enderlein

Leer Die neugewählte Kirchenpräsidentin der reformierten Kirche, Susanne Bei der Wieden, tritt ihr Amt am kommenden Mittwoch, 1. September, an. Die Gesamtsynode wählte die 54-jährige Theologin im März dieses Jahres zu ihrer Repräsentantin. Bei der Wieden ist Nachfolgerin von Martin Heimbucher, der Ende Juli in den Ruhestand ging.

Susanne Bei der Wieden war seit 2003 Pfarrerin der reformierten Gemeinde Frankfurt/Main, diese gehört zur Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). In der Synode der EKHN nahm sie seit 2010 das Amt der stellvertretenden Synodenpräses wahr. Von 1999 bis 2003 lehrte sie am Reformierten Seminar für pastorale Aus- und Fortbildung in Wuppertal.

Am 4. September wird die neue Kirchenpräsidentin mit einem Gottesdienst in der Großen Kirche in Leer in ihr Amt eingeführt. Der Gottesdienst wird ab 14 Uhr in einem Livestream über die Webseite www.reformiert.de und bei YouTube übertragen.

Susanne Bei der Wieden ist die erste Frau im Amt der Kirchenpräsidentin. Die gebürtige Darmstädterin machte ihr theologisches Examen in der Westfälischen Landeskirche, ihre theologische Laufbahn begann sie als Vikarin in Kinzenbach bei Gießen. Die promovierte Theologin ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Die Kirchenpräsidentin ist leitende Theologin, vertritt die reformierte Kirche in der Öffentlichkeit und leitet das Landeskirchenamt in Leer mit rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.