17.12.2019, 20:00 Uhr

NDR Info überträgt aus dem Kloster Frenswegen

„Freuet euch (Phil 4,4!)“ - so lautet das Motto des evangelischen Gottesdienstes am 4. Advent, den NDR Info und die KIRCHE IM NDR aus der Ökumenischen Stiftung Kloster Frenswegen ab 10 Uhr live übertragen.

Der NDR überträgt einen Gottesdienst aus dem Kloster Frenswegen. Foto: Westdörp

© Westdörp, Werner

Der NDR überträgt einen Gottesdienst aus dem Kloster Frenswegen. Foto: Westdörp

Es predigt Pastor Ulrich Hirndorf. Dabei geht es um den Besuch von Maria bei ihrer Verwandten Elisabeth, wie ihn das Lukas-Evangelium erzählt. Beide Frauen sind schwanger. Elisabeth mit Johannes, dem späteren Täufer und Maria mit Jesus Christus. Als sich die werdenden Mütter begegnen, hüpft Elisabeths Baby vor Freude im Bauch seiner Mutter, weil es die Nähe von Gottes Sohn spürt. Das Thema „Freude“ wird auch in den Gemeindeliedern anklingen. Gesungen werden unter anderem „Tochter Zion“ und „Wir warten dein, o Gottes Sohn“. Außerdem beteiligt sich das Frenswegener Vokalensemble unter der Leitung von Kantor Stephan Braun mit den Stücken „Candlelight Carol“ und dem „Song Of Mary“ von Richard Shephard am Gottesdienst. Weitere Mitwirkende sind Pastor Reiner Rohloff, Stephanie van de Loo, Studienleiterin und Peter Müller, Kreiskantor des Kirchenkreises Emsland-Bentheim.

Einen optischen Eindruck vom Kloster Frenswegen bekommen Hörer durch einen Videobeitrag, den die Filmemacher Lilian Breuch und Jürgen Gutowski gedreht haben. Der Beitrag ist zu sehen auf www.ndr.de/kirche. Das Kloster Frenswegen bei Nordhorn, 1394 als Augustiner-Chorherrenstift gegründet, ist heute eine ökumenische Stiftung. Sechs christliche Konfessionen vereinen sich unter dem Dach der Stiftung, die 1974 von Fürst Christian zu Bentheim und Steinfurt, dem Synodalverband der reformierten Kirche und dem Landkreis Grafschaft Bentheim gegründet wurde. Der Gottesdienst wird aus der Klosterkapelle übertragen. Der Sakralbau aus modernen Baustoffen - Glas, Stahl, Beton - ist auf den Fundamenten der früheren Klosterkirche errichtet worden, die Ende des 19. Jahrhunderts durch ein Feuer zerstört wurde. Aus der Zeit des Mittelalters stammt noch der Kreuzgang des Klosters. Andere Klausurbereiche, wie das heutige Hauptgebäude, sind im Barock baulich umgestaltet worden.