25.02.2021, 10:34 Uhr

Nachhaltigkeitsprämie Wald soll Besitzern helfen

Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann bei einer Waldbegehung im Sommer 2019 mit Förster Henning Buss und Erbprinz Carl Ferdinand zu Bentheim und Steinfurt. Foto: Team Stegemann

Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann bei einer Waldbegehung im Sommer 2019 mit Förster Henning Buss und Erbprinz Carl Ferdinand zu Bentheim und Steinfurt. Foto: Team Stegemann

Berlin Anlässlich der Vorstellung des Waldzustandsberichts 2020 durch Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann: „Der heute veröffentlichte Waldzustandsbericht veranschaulicht, dass es dem Wald leider weiterhin schlecht geht. Dürre, Stürme und der Borkenkäfer setzen dem Wald zu. Inzwischen sind fast überall absterbende Nadelbäume zu beobachten. Im Emsland und der Grafschaft Bentheim sind hiervon inzwischen neben Fichten auch zahlreiche Lärchen betroffen. Dies hat gravierende Folgen für unsere Waldbesitzer und die lokale Forstwirtschaft. Daher war es richtig, dass wir uns als CDU/CSU-Bundestagsfraktion dafür eingesetzt haben, dass kurzfristig und unbürokratisch die 500 Millionen Euro umfassende Nachhaltigkeitsprämie Wald auf den Weg gebracht wurde. Diese ist sehr gut angelaufen und soll die Waldeigentümer beim notwendigen Waldumbau unterstützen“.

Der CDU-Politiker berichtet, dass in der Zeit von Dezember 2020 bis Mitte Februar 2021 bereits rund 80.000 Anträge für die Waldprämie mit einer Gesamtsumme von über 300 Millionen Euro eingegangen seien. „Die Auszahlung der Prämie ist an eine Nachhaltigkeitszertifizierung geknüpft, damit unserer grünen Lunge nicht die Luft ausgeht. Auch hier gibt es gute Nachrichten: Die PEFC-zertifizierte Waldfläche hat bis Ende vergangenen Jahres um zehn Prozent zugenommen. Damit wird sichergestellt, dass Holz und Papierprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Um unsere heimischen Wälder langfristig zu unterstützen, muss darüber hinaus jedoch der Werkstoff Holz noch viel stärker genutzt werden, unter anderem durch das Bauen mit Holz. So können wir sicherstellen, dass beim Wald Ökonomie und Ökologie Hand in Hand gehen“, meint Stegemann.

Für das Wald-Förderprogramm „Zuschüsse zu Digitalisierung und Technik für die nachhaltige Waldwirtschaft“ standen insgesamt 50 Millionen Euro aus dem Corona-Konjunkturpaket des Bundes für die Jahre 2020 und 2021 bereit, die nunmehr ausgeschöpft sind. Um aber noch möglichst viele förderfähige Anträge - die bereits eingegangen sind - zu bewilligen, wurde die Freigabe von weiteren Haushaltsmitteln für das Programm in Höhe von 15 Millionen Euro beschlossen. Förderfähige Anträge, die vor dem 24. November 2020 eingereicht wurden, werden somit in der Reihenfolge ihres Eingangs im Rahmen der noch verfügbaren Haushaltsmittel berücksichtigt.

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