19.02.2020, 18:01 Uhr

Nachbarschaftshilfe erwirtschaftet deutlichen Überschuss

Trotz leicht rückgängiger Mitgliederzahl konnte die Sterbekasse „Nordhorner Nachbarschaftshilfe“ auf ihrer Jahreshauptversammlung von einem deutlichen Überschuss berichten. Grund hierfür sei die „erheblich geringere Anzahl verstorbener Mitglieder“.

Die Sterbekasse „Nordhorner Nachbarschaftshilfe“ tagte in der Bürgerhilfe-Einrichtung „Hotel Möllers“ an der Lingener Straße in Nordhorn. Foto: Westdörp

Die Sterbekasse „Nordhorner Nachbarschaftshilfe“ tagte in der Bürgerhilfe-Einrichtung „Hotel Möllers“ an der Lingener Straße in Nordhorn. Foto: Westdörp

Nordhorn Die Mitglieder der Sterbekasse „Nordhorner Nachbarschaftshilfe““ trafen sich kürzlich zur Jahreshauptversammlung in der Seniorenwohnanlage „Hotel Möllers“ in Nordhorn. 1. Vorsitzender Helmut Schütman begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder. Nach Verkündung der Tagesordnungspunkte erfolgte die Totenehrung. Schütman verlas die Namen von 55 Personen, die im Kalenderjahr 2019 verstorben sind. Bei der Ehrung würdigte er besonders die langjährige Tätigkeit des verstorbenen Vorstandsmitglieds Heinrich Bonke und des Mitglieds Heinz Lescher. Bonke habe viele Jahre aktiv sowohl im Vorstand der „Nordhorner Nachbarschaftshilfe“ als auch vor der Fusion im Vorstand der Sterbekasse „Bentheimer Straße“ mitgearbeitet. Heinz Lescher sei vor der Fusion 2013 Schriftführer der Sterbekasse „Bentheimer Straße“ gewesen und habe im Jahre 2012 „sehr aktiv“ im Fusionsausschuss mitgewirkt.

Als Nächstes wurde der Geschäftsbericht mit der Mitgliederentwicklung, der Vermögenslage und dem Kassenbericht per 31. Dezember 2019 vorgestellt. Helmut Schütman berichtete, dass die Mitgliederentwicklung leicht rückgängig sei. Erfreulicherweise sei die Anzahl der verstorbenen Mitglieder „erheblich geringer“ und die Beihilfezahlungen entsprechend niedriger als in 2018. Es habe dadurch ein deutlicher Überschuss erwirtschaftet werden können, wodurch auch die Vermögenslage weiterhin „eine positive Entwicklung“ genommen habe, sagte Schütman. Die Versammlung folgte einstimmig dem Vorschlag des Vorstandes, die Beiträge und die Höhe der Beihilfe auf dem jetzigen Niveau zu belassen.

Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Es wurde die Entlastung des Vorstandes durch die Versammlung vorgeschlagen, die daraufhin einstimmig erfolgte.

Zum nächsten Tagesordnungspunkt berichtete Helmut Schütman über Gespräche mit zwei weiteren Sterbekassen, die an einem Zusammenschluss mit der „Nordhorner Nachbarschaftshilfe“ Interesse zeigen. Er bat die Versammlung um ein Mandat, Gespräche zwecks einer möglichen Fusion beziehungsweise Beitritt führen zu dürfen. Einstimmig wurde daraufhin dieses Mandat erteilt.

Als Gast war Polizeioberkommissar Uwe van der Heiden eingeladen. In einem sehr anschaulichen Vortrag berichtete dieser über die Vorgehensweise der Verbrecher speziell gegen ältere Mitbürger und gab anschließend hilfreiche Tipps zur Prävention.

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