14.03.2022, 12:45 Uhr

Nach Corona-Pause: Otto Pankok Museum wieder geöffnet

Das Otto-Pankok-Museum in Gildehaus öffnet wieder. Archivfoto: Schönrock

© Schönrock, Jonas

Das Otto-Pankok-Museum in Gildehaus öffnet wieder. Archivfoto: Schönrock

Gildehaus Nach einer coronabedingten Pause öffnet das Otto-Pankok-Museum in Gildehaus am Sonnabend, 19. März, wieder zu den gewohnten Zeiten. Die laufende Ausstellung steht unter dem Motto: Träume, Trost und Traumata ist das Aufeinandertreffen dreier Künstlerpersönlichkeiten, die sich seit ihren Anfangsjahren als junge Künstler im Rheinland kannten: Max Ernst (1891 bis 1976), Otto Pankok (1893 bis 1966) und Otto Dix (1891 bis 1969).

„Alle durchlebten und durchlitten die Krisenzeiten um die zwei Weltkriege und reagierten auf ihre Weise auf die bedrückenden Zeitumstände. Während Max Ernst als großer Experimentator zu immer neuen Bilderwelten aufbricht, sucht Otto Pankok auch Trost in der Natur. Das Museum zeigt von ihm eine Auswahl seiner Tierbilder. Die meisten dieser Bilder sind bisher noch nie in einer Ausstellung gewesen und wurden dem Museum exklusiv aus Hünxe, dem Sitz der Pankok-Stiftung, zur Verfügung gestellt. Otto Dix wiederum thematisiert in seinem Spätwerk, einer Reihe von Lithographien zum Matthäus Evangelium, die Kraft der Nächstenliebe“, heißt es in einer Ankündigung. Diese Ausstellung ist noch bis Mittwoch, 20. April, zu sehen.

Eigentlich hatte das Museum für das Frühjahr eine Ausstellung mit dem Gegenüberstellen von Werken des Großmeisters der Moderne, Joan Miró (1893 – 1983), und des Mannes, der aktiv die moderne Kunst in die Grafschaft brachte, dem Nordhorner Künstler Hans Ohlms (1908 -1988), vorbereitet. „Die Umstände der Corona-Zeit ließen diese Ausstellung nicht zu. Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt gezeigt“, erläutert das Museum. Das Otto-Pankok-Museum ist samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet sowie mittwochs 15 bis 17 Uhr. Es gelten die üblichen Hygienevorschriften. Der Eintritt ist dem eigenen Ermessen anheimgestellt.