Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
31.10.2019, 14:00 Uhr

NABU: Rotkehlchen singt sich in die Charts

Ein Blogartikel über den Herbstgesang des Rotkehlchens auf der Seite des Naturschutzbundes (NABU) Emsland wird in den Herbstmonaten so häufig aufgerufen, dass er bei Google-Anfragen nach „Rotkehlchen singt im Herbst“ als erstes Ergebnis erscheint.

Das Rotkehlchen überzeugt mit seinem schönen Gesang. Foto Erhard Nerger / NABU

Das Rotkehlchen überzeugt mit seinem schönen Gesang. Foto Erhard Nerger / NABU

Dabei war der Artikel, der von 2016 stammt, bis vor Kurzem auf der Website gar nicht mehr verlinkt, er konnte nur über eine gezielte Suche gefunden und aufgerufen werden. NABU-Biologin Jutta Over freut sich darüber riesig: „Das zeigt doch, dass die Menschen noch ein Ohr für die Natur haben. Besondere Naturphänomene möchten sie gern verstehen, auch wenn sie selbst keinerlei Nutzen davon haben.“

Der Artikel trägt die Überschrift „Frau Rotkehlchen singt im Herbst“ und erläutert die Funktion der Herbstgesänge bei Vögeln, die im Winter bei uns bleiben. Dazu heißt es: „Während finnische Rotkehlchen echte Zugvögel sind und die spanischen Rotkehlchen einfach im Winter zu Hause bleiben, sind deutsche Rotkehlchen sogenannte Teilzieher. Einige Individuen zieht es in wärmere Gefilde, aber die meisten bleiben im Winter bei uns. Als Insektenfresser haben sie es dann allerdings nicht leicht, genügend Nahrung zu finden. Ein Rotkehlchen, das ein passendes Wäldchen, einen kleinen Park mit viel Gebüsch oder einen naturnahen Garten gefunden hat, verteidigt dieses Nahrungsrevier mit nachdrücklichem Gesang. Ebenso übrigens der Zaunkönig, dessen lautstarke Strophen man den ganzen Winter über hören kann.“ Und das besondere beim Rotkehlchen: Im Winter singen auch die Weibchen. Der vollständige Blogartikel kann abgerufen werden unter www.nabu-emsland.de.

Ems-Vechte