08.10.2021, 15:40 Uhr

Mobile Impfteams starten mit Drittimpfungen

Der Piks tut nicht weh. Foto: Hille

Der Piks tut nicht weh. Foto: Hille

Nordhorn Schon ab der kommenden Woche führen die Mobilen Impfteams in der Grafschaft Bentheim Drittimpfungen in Altenpflegeeinrichtungen bei Bewohnern und Pflegepersonal durch. Im Einsatz sind zwei Teams mit jeweils vier Personen, die eine Impfung durchführen dürfen sowie je sechs Verwaltungskräften.

Der Vorteil der Mobilen Teams besteht insbesondere in den flexiblen Einsatzmöglichkeiten. Neben den Drittimpfungen werden die Teams auch offene Termine für Erstimpfungen anbieten.

„Durch die offenen Termine sollen insbesondere Personenkreise angesprochen werden, die bisher keine Impfmöglichkeit über die niedergelassenen Ärzte oder das Impfzentrum wahrnehmen konnten oder wollten. Das Vorgehen erfolgt in enger Abstimmung mit der Grafschafter Ärzteschaft“, erläutert Sascha Lehky, organisatorischer Leiter der Mobilen Impfteams.

Die Mobilen Impfteams wurden im Anschluss an die Schließung des Impfzentrums zur Unterstützung der Corona-Impfungen des ambulanten medizinischen Bereiches der Hausärzte im Kreisgebiet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz aufgebaut.

Ziel dieses Vorgehens ist die Erhöhung des Anteils vollständig Geimpfter in der Grafschafter Bevölkerung. Diese Erhöhung ist umso wichtiger, da die vorherrschende Deltavariante zu vermehrter Ansteckung führt und schwere im Krankenhaus zu behandelnde Erkrankungen fast ausschließlich unter ungeimpften Personen auftreten.

Die Teams sind direkt dem Gesundheitsamt zugeordnet und werden durch das Land Niedersachsen finanziert, um zum Beispiel auch aufsuchende Impfungen in stationären Pflegeeinrichtungen und Impfaktionen in Quartieren durchzuführen.

Die ärztliche Leitung der Mobilen Teams liegt in den Händen von Professor Gerd Pott sowie seinem Vertreter Dr. Gerhard Kellersmann. Beide waren bereits als ärztliche Leiter im Impfzentrum tätig.

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