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05.06.2019, 09:55 Uhr

Mit Flip-Flops und Badelatschen besser nicht Auto fahren

Bei großer Hitze ist luftiges Schuhwerk am angenehmsten. Doch hinter dem Steuer sind die lässigen Latschen nicht die Sichersten und Sicherheit steht im Straßenverkehr immer an erster Stelle.

Mit Flip-Flops und Badelatschen besser nicht Auto fahren

Flip-Flops sind für private Autofahrer nicht verboten - damit zu fahren, kann aber schnell gefährlich werden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

dpa/tmn Kassel Offene Schuhe an heißen Tagen - eine Wohltat. Doch Auto fährt man mit Badelatschen, Flip-Flops, Sandalen oder gar barfuß besser nicht. Das raten die Versicherer im Raum der Kirchen (VRK).

Verboten ist das für private Autofahrer zwar grundsätzlich nicht, bei Kontrollen drohen auch keine Schwierigkeiten. Doch oft geben solche Schuhe den Füßen nicht genügend Halt, etwa bei Vollbremsungen. Außerdem bestehe die Gefahr, vom Pedal abzurutschen.

Wer wegen ungeeigneten Schuhwerks einen Unfall verursacht, muss nicht nur mit einer Geldbuße rechnen. Wenn die Schuhe den Unfall nachgewiesenermaßen stark beeinflusst oder sogar verursacht haben, kann die eigene Vollkaskoversicherung außerdem Leistungen kürzen. Schäden Dritter werden aber von der Kfz-Haftpflicht ohne Einschränkung gedeckt.

Berufskraftfahrer müssen gemäß den berufsgenossenschaftlichen Unfallverhütungsvorschriften ohnehin festes Schuhwerk tragen.