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08.02.2019, 09:16 Uhr

Mit einem Lob: Studiendirektor Krämer geht in den Ruhestand

Der stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums Nordhorn ist jetzt mit einem Festakt verabschiedet worden.

Mit einem Lob: Studiendirektor Krämer geht in den Ruhestand

Wolfgang Krämer wird von Schulleiter Andreas Lenglet in den Ruhestand verabschiedet. Foto: privat

Nordhorn Wolfgang Krämer, ständiger Vertreter des Schulleiters am Gymnasium Nordhorn, ist am Dienstagnachmittag im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet worden. Neben Mitgliedern des Kollegiums richteten auch die Eltern- und Schülervertreter herzliche Dankesworte an Wolfgang Krämer und wünschten ihm für die Zukunft alles Gute. Musikalisch gestaltet wurde die Feier vom Oberstufenchor unter der Leitung von Heike Späthe.

Wolfgang Krämer studierte an der Universität Köln und an der Deutschen Sporthochschule die Fächer Deutsch und Sport. Nach Beendigung seines Referendariates führte ihn seine erste Tätigkeit als Lehrer an eine Gesamtschule in Köln-Zollstock. Zum 1. August 1981 wechselte er ans Windthorst Gymnasium in Meppen, wo er sich als Vorsitzender des Personalrates für die Belange des Kollegiums einsetzte und seit 1996 als Fachobmann für das Fach Deutsch tätig war.

Zum 1. Februar 2004 kam Wolfgang Krämer als Studiendirektor ans Gymnasium Nordhorn. Er war zunächst ständiger Vertreter der Schulleiterin Monika Woltmann und seit 2016 Vertreter des Schulleiters Andreas Langlet. Im Rahmen seiner Tätigkeit war er unter anderem verantwortlich für das Führen der Schulstatistik, die Sicherheit und den Brandschutz, den Arbeitsschutz und die Organisation des Reinigungsdienstes. Er koordinierte auch die Tätigkeit der nichtpädagogischen Mitarbeiter und setzte sich für den Gebäudeerhalt ein. So habe er, so Andreas Langlet in seiner Laudatio, mit Beharrlichkeit für den gelungenen Bau und die gehobene Ausstattung der neuen Sporthalle gekämpft.

Neben dieser Beharrlichkeit hob der Schulleiter in seiner Ansprache auch hervor, dass Wolfgang Krämer die täglichen Kleinigkeiten im Blick gehabt habe, wie beispielsweise die kaputte Steckdose im Klassenraum oder auch die wuchernde Hecke auf dem Schulhof, damit Schule das sei, was ihm immer besonders wichtig gewesen sei: ein Ort, an dem man sich wohlfühle. Deshalb hätten ihm auch immer die Schülerinnen und Schüler besonders am Herzen gelegen. Für sie habe er immer ein offenes Ohr gehabt. Bis zum Ende seiner Laufbahn habe Wolfgang Krämer voller Begeisterung für seinen Beruf gebrannt. So entwickelte er für den Unterricht immer wieder innovative Ideen:

Als Deutschlehrer ließ er beispielsweise Fünftklässler Briefe an ihre Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen aus der Grundschule schreiben, die dann auch tatsächlich abgeschickt wurden. Abschließend stellte Andreas Langlet fest, dass Wolfgang Krämer ihn in ihrer gemeinsamen Zeit sehr beeindruckt habe und er dessen Ratschläge vermissen werde.

In seinem Schlusswort bekräftigte Wolfgang Krämer, dass ihm die Schülerinnen und Schüler immer besonders am Herzen gelegen hätten. Durch ihre Neugierde, Lebendigkeit und Lernbereitschaft hätten sie es geschafft, ihn bis zum letzten Arbeitstag zur Unterrichtsvorbereitung zu motivieren und hätten ihm gezeigt, dass Bildungsinhalte, die in der Schule vermittelt würden, immer noch faszinieren können und von Bedeutung seien. Die Schüler hätten ihm mit ihrem Verhalten im Unterricht und auch außerhalb bewiesen, dass man den Beruf des Lehrers gern und sehr lange ausüben kann. Er dankte den Kolleginnen und Kollegen, den Eltern und auch allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

In seiner Rede hob Wolfgang Krämer auch hervor, dass der Schulträger und die politisch Verantwortlichen dafür gesorgt hätten, dass das Gymnasium Nordhorn für tausende Schülerinnen und Schüler, für hunderte Lehrerinnen und Lehrer und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein sehr beliebter Lernort und Arbeitsplatz ist. Er sei sehr dankbar, dass er 15 Jahre lang am Gymnasium Nordhorn tätig sein und an der Gestaltung mitwirken durfte. So wie das Gymnasium Nordhorn habe er sich schon als Schüler seine Schule als Lernort und Lebensraum gewünscht.