18.12.2019, 10:00 Uhr

Mit dem Campingfahrzeug auf Piste

Europas größte Caravaning Fachhandelskette InterCaravaning gibt Tipps, wie mobile Wintersportler das Fahrzeug fit für die Wintertour machen und wo die besten Stellplätze sind.

Romantische Schneelandschaften auf Skiern, Snowboard oder dem Schlitten erleben. Danach im kuschelig warmen Reisemobil oder Caravan aufwärmen und relaxen: Wintercaravaning liegt im Trend und ist wildromantisch. Foto: InterCaravaning

Romantische Schneelandschaften auf Skiern, Snowboard oder dem Schlitten erleben. Danach im kuschelig warmen Reisemobil oder Caravan aufwärmen und relaxen: Wintercaravaning liegt im Trend und ist wildromantisch. Foto: InterCaravaning

Viele Stellplätze in den Alpen sind der ideale Ausgangspunkt für Ski-, Rodel- oder Schneeschuhtouren. Dabei nicht an einen Ort gebunden, flexibel in der Zeitplanung zu sein und nach einem Tag voller Action eine warme Dusche im eigenen Heim zu nehmen, ist eine reizvolle Vorstellung. Wintercaravaning wird immer beliebter, stellt aber selbst erfahrene Camper vor echte Herausforderungen. „Wer im Winter mit Wohnwagen oder Reisemobil in den Bergen unterwegs ist, muss gut vorbereitet sein“, sagt Patrick Mader, Geschäftsführer von InterCaravaning. „Ebenso wichtig ist natürlich ein intaktes Fahrzeug. Mit unseren Tipps wollen wir zu einem gelungenen Winterabenteuer beitragen,“ so Mader weiter.

Winterzubehör – von der Heizung bis zur Bereifung muss alles stimmen

Es beginnt mit der Ausstattung: Für jedes Campingfahrzeug gibt es hochwertiges Zubehör, um den frostigen Temperaturen zu trotzen und eine sichere Fahrt zu gewährleisten. Unverzichtbar ist eine moderne Heizung. Nicht nur Camper mögen es wohlig warm, auch das Equipment möchte schließlich getrocknet werden. Für jedes Heizsystem gibt es individuelle Erweiterungen – von elektrischen Zusatzheizungen mit knisternder Kaminfeuerverkleidung, über gas- oder elektrobetriebene Boiler bis hin zu Kombigeräten, die heizen und zudem zuverlässig für warmes Wasser sorgen. Die sparsame Truma Combi 4 CP plus TB ist beispielsweise auch als leistungsstarke Dieselvariante erhältlich. Im brandneuen Online-Shop von InterCaravaning finden Käufer nicht nur Winterzubehör, sondern können auch gleich online einen der begehrten Einbautermine bei einem InterCaravaning Fachhändler in ihrer Nähe vereinbaren.

Da Heizen viel Gas verbraucht, sollten ausreichend Gasflaschen an Bord sein. Eine Elf-Kilo-Flasche reicht bei minus 5 Grad Celsius etwa drei Tage, bei minus 15 Grad nur zwei. Wichtig ist ein hoher Anteil Propan, da Butan bei etwa Null Grad nicht mehr in einen gasförmigen Zustand übergeht. Praktisch ist ein Zweiflaschensystem mit Umschaltautomatik: So kühlt der Innenraum nicht aus, wenn die Urlauber unterwegs sind. Noch komfortabler sind i-Net-fähige Heizsysteme, die sich per App steuern lassen: Wärmeregulierung von der Piste aus. Vernetzte Systeme wie das von Truma übermitteln zudem jederzeit den Gasvorrat. Achtung: Auch bei Minusgraden muss regelmäßig gelüftet werden, damit kein Kondenswasser entsteht.

Wie beim PKW ist der Check von Öl, Batterie und Frostschutz vor Fahrtbeginn ein Muss. Mader rät: „Winterreifen sollten eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern aufweisen. Auch ist es gut, vor der Fahrt in die Berge die Montage von Schneeketten zu üben.“ Eine zusätzliche Bordbatterie, Stromgeneratoren oder Brennstoffzellen sind im Winter für eine gesicherte Stromversorgung empfehlenswert.

Frost- und schneefrei vor Ort

Es ist sinnvoll, einen Stellplatz zu reservieren, um dem Campingplatzbetreiber die Gelegenheit zu geben, Schnee zu räumen. Bei Neuschnee müssen auch die Camper ran, denn der Heizungskamin und das Dach sollten unbedingt schneefrei gehalten werden. Eine Schaufel bzw. ein robuster Besen gehören also an Bord. Komfortabel ist ein (beheiztes) Vorzelt mit Bodenbelag: Es schafft nicht nur einen zusätzlichen Raum, in dem Wintersportler trockenen Fußes ihre Kleidung wechseln und ihr Equipment trocknen können, sondern wirkt zusätzlich als Wärmeschleuse. Gute Dienste leisten auch Gripmatten bei der Abfahrt auf gefrorenem Untergrund.

Wintercamper sollten außerdem darauf achten, dass die Wasserleitungen und -tanks vor Frost geschützt sind. Im Idealfall werden die Wassertanks von der Aufbauheizung mitversorgt. Da hilft also nur heizen. Sind sie unterflur verbaut, kann aufgerüstet werden: Mit einer elektrischen Heizpatrone, die in den Tank eingebaut wird oder mit Heizdrähten, die außen angebracht werden. Bei Dauerminusgraden muss der Tank zudem mit einer mindestens zwei Zentimeter starken Isolierung vor Frost geschützt werden: Die Isolierung sollte während der Fahrt aufwirbelnden Steinen und Ästen standhalten. Man kann den Tank einfach mit flexiblen PE-Schaummatten bekleben oder eine Box aus Dämmstoffplatten bauen. Wichtig ist jedenfalls, den Ablasshahn in die Isolierung mit einzubeziehen.

Die besten Wintercampingplätze

300 Campingplätze im In- und Ausland haben auch in der Wintersaison geöffnet. Wintersportler profitieren von Trockenräumen für Kleidung und Equipment. Bei einigen Plätzen sind sogar Gasleitungen bis zum Standplatz verlegt. InterCaravaning empfiehlt die Leading-Campingplätze Hopfensee in Füssen/Allgäu (D), Vorarlberg (A) mit geführten Skitouren und Zugspitze (A) auf 1200 Höhenmetern, direkt an der Talstation Zugspitzbahn gelegen. Skibegeisterte können sich dort auf 209 Pisten- (88 Lifte) und 110 Loipen-Kilometern auspowern. Ein Highlight und höchstgelegener LeadingCamping (1.520 m ü. NHN) ist der Caravan Park Sexten in den Südtiroler Dolomiten (I): Vom Platz aus direkt auf die Skier und danach im beheizten Freibad entspannen.

Fachkundige Beratung zum Kauf eines Reisemobils, Caravans oder zu geeignetem Zubehör bekommen Wintercamper bei einem der über 40 InterCaravaning-Fachhändler oder unter auf.www.intercaravaning.de. Auch beim Freizeitpartner Daalmann Caravaning im Emsland sind Wintercamper rundum in guten Händen: Vom Fahrzeugcheck in der hauseigenen Meisterwerkstatt (Fahrzeug wintertauglich?) über fachkundige Beratung zu Aus- bzw. Aufrüstung (Heizsystem, Frostschutz, Fahrsicherheit) bis hin zum Verkauf hochwertiger Zubehörteile findet sich dort alles unter einem Dach. Praktisch: Kunden können sich auf die einheitlich hohe Qualität der InterCaravaning-Fachhändler verlassen und Zubehör vor Ort einbauen lassen.

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Mit dem Campingfahrzeug auf Piste
Romantische Schneelandschaften auf Skiern, Snowboard oder dem Schlitten erleben. Danach im kuschelig warmen Reisemobil oder Caravan aufwärmen und relaxen: Wintercaravaning liegt im Trend und ist wildromantisch. Foto: InterCaravaning

Mit dem Campingfahrzeug auf Piste
Romantische Schneelandschaften auf Skiern, Snowboard oder dem Schlitten erleben. Danach im kuschelig warmen Reisemobil oder Caravan aufwärmen und relaxen: Wintercaravaning liegt im Trend und ist wildromantisch. Foto: InterCaravaning

Mit dem Campingfahrzeug auf Piste
Romantische Schneelandschaften auf Skiern, Snowboard oder dem Schlitten erleben. Danach im kuschelig warmen Reisemobil oder Caravan aufwärmen und relaxen: Wintercaravaning liegt im Trend und ist wildromantisch. Foto: InterCaravaning

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