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14.08.2020, 13:20 Uhr

„Miss Flapperty“ tritt beim Nordhorner Musiksommer auf

Alice Francis steht für den Glamour der Roaring Twenties. Foto: privat

Alice Francis steht für den Glamour der Roaring Twenties. Foto: privat

Nordhorn Swing und Jazz der wilden 1920er treffen auf moderne Electrobeats, angesagten HipHop, Pop und R’n’B, wenn am Sonnabend, 29. August, ab 19 Uhr Alice Francis auf der Musiksommer-Bühne im Sportpark Blanke steht. Die First Lady der Neo-Swing-Ära wird mit ihrer einzigarten Genre-Mischung für ein fulminantes Finale der diesjährigen Open Air-Konzert-Reihe des städtischen Kulturreferats sorgen.

Auch dieses letzte Konzert des 28. Nordhorner Musiksommers steht unter dem altbewährten Motto „umsonst + draußen“ und wieder gibt es Corona-bedingt einige behördlichen Vorgaben für das Publikum zu beachten: So dürfen Besucher nur sitzend am Konzert in kleinen Gruppen teilnehmen und müssen analog zum Restaurantbesuch zuvor bei der schriftlichen Anmeldung zum Konzert ihre Kontaktdaten in Form von Adresse und Telefonnummer hinterlegen. Das Kulturreferat bietet Musikliebhabern ab Montag, 17. August, die Möglichkeit, verbindlich eine auf dem Rasen des Fußballstadions eingezeichnete Musikinsel, die mit Sitzbänken ausgestattet ist, zu reservieren. Es gibt dabei kleinere Varianten für bis zu vier Personen und größere für bis zu acht Personen. Reservierungen nimmt das Kulturreferat schriftlich per E-Mail an kulturreferat@nordhorn.de oder per Post an Stadt Nordhorn, Kulturreferat, Bahnhofstraße 24, 48529 Nordhorn entgegen. Kurz vor dem Konzert werden dann die personalisierten Karten mit allen weiteren Infos an die Musiksommer-Teilnehmer per Post verschickt.

„Dieser Musiksommer 2020 endet mit einer ganz großartigen Sängerin, die die „Goldenen 20er“ auf sehr moderne Art wieder lebendig werden lässt“, versprechen Kerstin Spanke und Tamara Kafka vom Kulturreferat. Ihre Stimme, bei der sie sich an Jazzgrößen wie Billie Holiday oder Eartha Kitt anlehnt, spielt mit Jazz-, Rap- und Scatt-Gesang. Ihr künstlerisches Vorbild sieht Francis im Spirit der einzigartigen Josephine Baker und nennt sich daher auch selbst augenzwinkernd „Miss Flapperty“- ein Name, der das Wort „Liberty“ (Freiheit) mit dem Begriff „Flapper“ verbindet und in den 1920er Jahren junge Frauen bezeichnete, die ein für diese Zeit geradezu aufreizendes Selbstbewusstsein besaßen. Diese „Flapper“ tranken, rauchten, bevorzugten kurze Röcke und kurze Haare, hörten mit Leidenschaft Jazz, tanzten Charleston und setzten sich kühn über Konventionen hinweg. Und genau so macht es Francis, die Kölnerin mit rumänisch-tansanischen Wurzeln, heute: Sie weiß genau, was sie will, und wie sie es umsetzt. Gemeinsam mit ihren musikalischen Partnern „Goldielocks“ und „Chul-Min Yoo“ hat sie einen eigenen Sound entwickelt, der die Faszination für den Swing der 20er Jahre mit modernen Einflüssen kombiniert. Dabei mischt das Trio altbekannte Elemente aus Swing, Charleston und Jazz treffsicher mit clubtauglichen Electro- und HipHop-Grooves und nennt diese gemeinsame, einzigartige Version von Electroswing, selbstbewusst Neo-Charleston. Neben ihrer einzigartigen Stimme verfügt Alice Francis über eine gute Portion schauspielerisches Talent und nicht zuletzt außergewöhnliche Fähigkeiten als Songwriterin. Francis haucht in ihren Songs den „Roaring Twenties“ wieder Leben ein und fasziniert dabei gesanglich nicht nur lasziv schnurrend und kokettierend, sondern auch bravourös scattend und rappend in ihren zumeist selbst geschneiderten stilechten Vintage-Bühnenkostümen. „Alice Francis holt einen Hauch von Glanz, Lust und Dekadenz der wilden 1920er Jahre auf unsere Musiksommer-Bühne, der einfach nur begeistert“, freuen sich Spanke und Kafka.

Die Mitnahme von eigenen Snacks und Getränken ist aus hygienischen Gründen zwar verboten, für das leibliche Wohl ist dennoch gesorgt: Der Konzertabend im Sportpark Blanke wird gastronomisch vom Nordhorner „Brauhaus“-Chef Tobias Loh betreut. Sein erfahrenes Theken-Team versorgt mit einem mobilen Getränkeangebot und Bratwurst vom Grill das Publikum direkt an den Musikinseln. Es kann direkt per WhatsApp anhand einer Getränke-Karte bestellt werden, die auf jeder Insel bereit liegt.

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