30.03.2022, 12:30 Uhr

Michael Wübben als Ortsbrandmeister in Veldhausen bestätigt

Zur ersten Versammlung seit zwei Jahren treffen sich (von links): Kreisbrandmeister Daniel Loehrke, Gemeindebrandmeister Christian Patzki, Samtgemeindebürgermeister Günter Oldekamp, Andreas Peters, Ortsbrandmeister Michael Wübben, Jörn Molendyk, Dennis Glüpker, Nils Semlow, Jörg Kamps, Alexander Stroot, Tim Geerties, Mike Lühn, Andreas Geerds. Foto: privat

Zur ersten Versammlung seit zwei Jahren treffen sich (von links): Kreisbrandmeister Daniel Loehrke, Gemeindebrandmeister Christian Patzki, Samtgemeindebürgermeister Günter Oldekamp, Andreas Peters, Ortsbrandmeister Michael Wübben, Jörn Molendyk, Dennis Glüpker, Nils Semlow, Jörg Kamps, Alexander Stroot, Tim Geerties, Mike Lühn, Andreas Geerds. Foto: privat

Veldhausen Unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie haben die Mitglieder der Ortsfeuerwehr in Veldhausen in den vergangenen beiden Jahren 51 Einsätze geleistet. Das berichtete Ortsbrandmeister Michael Wübben kürzlich auf der Jahresversammlung in Anwesenheit des Samtgemeindebürgermeisters Günter Oldekamp. Nachdem das Treffen 2021 coronabedingt ausgefallen ist, haben sich die Kameraden nun wieder persönlich getroffen. Dabei haben sie Michael Wübben erneut als Ortsbrandmeister gewählt.

Keine Nachwuchsprobleme

Viele Aktivitäten waren 2020 und 2021 auf das Nötigste beschränkt, erklärt Wübben: „Dienstabende konnten häufig nur in Kleingruppen stattfinden.“ Umso positiver blickte er auf Personalstand und Personalentwicklung. „Von den 89 Wehrangehörigen sind 47 Kameraden in der Einsatzabteilung und 26 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung“, zählt der Ortsbrandmeister auf. „In der Jugendfeuerwehr bereiten sich 16 Jungfeuerwehrleute auf ihren künftigen Dienst an der Allgemeinheit vor.“ Fünf Kameraden seien in den vergangenen beiden Jahren in die Einsatzabteilung aufgenommen worden. Wübben stellte fest, „dass Personalmangel in der Feuerwehr Veldhausen ein Fremdwort ist und der Altersdurchschnitt in der Einsatzabteilung bei 36,1 Jahren liegt“.

Drohne hilft bei Einsätzen

Ein besonderes Ereignis sei die Anschaffung einer Drohne gewesen. Zunächst mussten Kameraden für die Bedienung ausgebildet werden. Außerdem stand die Bearbeitung umfangreicher Formalitäten mit der Bundeswehr und dem Bundesamt für Flugsicherheit auf dem Plan. Inzwischen habe sich die mit Unterstützung durch den Förderverein beschaffte Drohne bei Einsätzen bereits „bestens bewährt“.

Jugendwartin Katharina Grönniger konnte nur von wenig Jugendarbeit berichten, weil pandemiebedingt anderthalb Jahre lang keine Dienste möglich waren. Zwischenzeitlich wurde die Jugendfeuerwehr komplett neu eingekleidet und hat den Dienstbetrieb wieder aufgenommen. Bei Sport und Spiel habe man die Gruppendynamik wiedergefunden und bereite sich engagiert auf den nächsten Bundeswettbewerb vor.

Nach sechs Jahren stand die Wahl des Ortsbrandmeisters an. Als einziger Kandidat wurde der amtierende Ortsbrandmeister Michael Wübben mit 27 Ja-, einer Neinstimme und einer Enthaltung im Amt bestätigt.

Neue Feuerwehrleute ernannt

In Sachen Neubau des Feuerwehrhaus berichtete Wübben vom Abschluss des Grundstückskaufvertrages. Der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde Neuenhaus habe beschlossen, dass der Neubau in Veldhausen erste Priorität habe. Dann berichtete er über mittelfristige Planungen für die Anschaffung eines neuen Einsatzleitwagens und eines Gerätewagens. Samtgemeindebürgermeister Günter Oldekamp informierte die Kameraden, dass man mit der Bauleitplanung für das neue Feuerwehrhaus begonnen habe.

Gemeindebrandmeister Christian Patzki ernannte Jörn Molendyk, Marvin Preisinger und Nils Semlow zu Hauptfeuerwehrleuten, Michael Borde und Hartmut Höllmann zu Oberfeuerwehrleuten sowie Tim Geerties, Jörg Kamps, Mike Lühn und Alexander Stroot zu Feuerwehrleuten.