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11.06.2019, 22:30 Uhr

Medisch Spectrum Twente (MST) als Traumazentrum zertifiziert

Das MST-Traumazentrum wurde am 16. April von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) geprüft und ist für weitere drei Jahre als überregionales Traumazentrum zertifiziert worden.

Medisch Spectrum Twente (MST) als Traumazentrum zertifiziert

Das MST-Traumazentrum in Enschede. Foto:privat

Das MST-Traumazentrum Enschede ist das erste niederländische Krankenhaus mit solch einer Zertifizierung. Damit erfüllt das MST die deutschen Standards für die Unfallversorgung und kann deutsche Patienten aus der Region aufnehmen. Die grenzüberschreitende Funktion des MST als Traumazentrum ist insbesondere für mehrfach verletzte Patienten im deutschen Grenzgebiet wichtig. Durch die kürzere Entfernung zum MST kann die Notfallbehandlung in einem spezialisierten Unfallkrankenhaus viel schneller beginnen. Für die deutschen Patienten mit häufig komplexen Verletzungen wird so die Überlebenschance nach einem Unfall erhöht und das Risiko einer dauerhaften Behinderung verringert.

Die Zertifizierung unterstreicht die hohe Qualität der Unfallversorgung im MST. Aufgrund des erhöhten Zustroms von mehrfach verletzten Patienten verfügt die Klinik über ein umfassendes Fachwissen und Erfahrung. So konnte das MST sich zu einem der größten Traumazentren in den Niederlanden entwickeln.

Ein grenzüberschreitendes Traumazentrum kann nur funktionieren, wenn es auch eine gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit gibt. Mit Unterstützung von Bureau Acute Zorg Euregio wird die Zusammenarbeit in der Grenzregion mit den deutschen Rettungsdiensten, einschließlich des Rettungshelikopters in Rheine, und grenznahen deutschen Kliniken ausgebaut. „Wir sind stolz darauf, dass wir uns durch so eine wichtige grenzüberschreitende Funktion als überregionales Traumazentrum bezeichnen dürfen“, sagt Ralph de Wit, Unfallchirurg bei MST.