28.05.2019, 12:00 Uhr

Luisa Kües weiß alles über Neurobiologie

Nachdem sich Luisa Kües im März 2019 beim Regionalwettbewerb in Bonn für das Bundesfinale qualifiziert hatte, konnte sie auch beim Bundeswettbewerb der Deutschen Neurowissenschaften Olympiade (DNO) in Heidelberg überzeugen.

Luisa Kües erhielt neben der Urkunde, einer Medaille, einem Buch und Schmuck mit Neuronen einen Gutschein für die Teilnahme an einem zweiwöchigen Neuro-Camp in München. Foto: privat

Luisa Kües erhielt neben der Urkunde, einer Medaille, einem Buch und Schmuck mit Neuronen einen Gutschein für die Teilnahme an einem zweiwöchigen Neuro-Camp in München. Foto: privat

Der Ablauf des Wettbewerbs glich dem des Regionalwettbewerbs: In vier Teilprüfungen mussten die Teilnehmer ihr Wissen über das Fachgebiet Neurobiologie in englischer Sprache unter Beweis stellen. Den Beginn bildete wie immer ein Multiple Choice Test mit 20 Fragen. Im anschließenden neuroanatomischen Test waren die Teilnehmer aufgefordert, Teile des Gehirns oder mikroskopische Präparate richtig zuzuordnen. Im dritten Teil, der sogenannten „Sprint Section“, mussten die Teilnehmer ihnen gestellte Fragen innerhalb von zehn Sekunden beantworten und den ausgefüllten Zettel auch direkt nach jeder Frage abgeben. Beim letzten Teil, der Patientendiagnose wurden den Teilnehmern mehrere kurze Filme von Patienten gezeigt. Die Aufgabe bestand nun darin, eine Diagnose zu stellen, je einen weiteren Test zur Überprüfung dieser Diagnose vorzuschlagen und Therapieansätze zu benennen.

Aus diesen vier Teiltests wurden die Sieger ermittelt. Dabei erzielte Luisa Kües, bereits Gewinnerin des Regionalwettbewerbs in Bonn, einen ausgezeichneten 2. Platz knapp vor der diesjährigen Bundessiegerin, die bereits den Regionalwettbewerb in Heidelberg für sich entschieden hatte. Als Preis erhielt sie neben der Urkunde, Medaille, einem Buch und Schmuck mit Neuronen zudem einen Gutschein für die Teilnahme an einem zweiwöchigen Neuro-Camp in München.

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