09.03.2019, 10:00 Uhr

Luisa Kües erfolgreich bei Neurowissenschaften-Olympiade

Nach der erfolgreichen Teilnahme im letzten Jahr gewann Luisa Kües vom Gymnasium Nordhorn in diesem Jahr den Regionalwettbewerb der Neurowissenschaften-Olympiade in Bonn .

Luisa Kües (Mitte) belegte den 1. Platz bei der Neurowissenschaften-Olympiade. Foto: privat

Luisa Kües (Mitte) belegte den 1. Platz bei der Neurowissenschaften-Olympiade. Foto: privat

Dabei musste sie sich als einzige Teilnehmerin aus Niedersachsen zunächst einem 20-minütigen Multiple-Choice-Test zu allen möglichen Bereichen der Neurobiologie stellen, bevor dann im zweiten Teil neuroanatomisches Wissen anhand von Modellen und mikroskopischen Schnitten abgefragt wurde. Der dritte Teil war anders strukturiert als in den vorangegangenen Jahren, bei der „Sprint Section“ galt es wiederum Fragen zu speziellen Bereichen der Neurowissenschaften zu beantworten. Es blieben jeweils 30 Sekunden Zeit, um die richtige Antwort aufzuschreiben. Der vorerst letzte Teil war die Patientendiagnose, für die meisten Teilnehmer der interessanteste Teil. Den Teilnehmern wurden kurze Videosequenzen von Patienten gezeigt. Mithilfe eines Diagnosebogens durften sie drei von 20 Testergebnissen freischalten, um zu einer Diagnose zu kommen – innerhalb einer Minute.

Nach einer Pause, in der die Tests ausgewertet wurden, wurden die zehn besten Teilnehmer verkündet, die sich nun einzeln und der Reihe nach den Fragen von Experten stellen mussten. Beantworteten sie zwei Fragen falsch, waren sie ausgeschieden. Am Schluss blieben zwei Teilnehmerinnen übrig, die sich ein spannendes Kopf-an Kopf-Duell lieferten und beide ihre Expertise exzellent unter Beweis stellten. Nach vier Runden stand schließlich Luisa Kües als Gewinnerin dieses Regionalentscheides fest und durfte sich über ein eigenes Gehirnmodell als Preis freuen.

Zusammen mit den anderen 14 besten dieses Regionalwettbewerbs ist sie zugleich für das Bundesfinale am 11. Mai qualifiziert und hat dort sicher gute Chancen, wieder einen der vorderen Plätze zu erzielen. Der Gewinner des Bundeswettbewerbs darf schließlich Deutschland beim internationalen Wettbewerb im September im südkoreanischen Daegu teilnehmen und wird mit 2500 Euro unterstützt.

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