03.11.2020, 13:28 Uhr

List-Gruppe errichtet neues Bürogebäude in Nordhorn

Der quaderförmige Neubau der List-Gruppe ist „kein Gebäude der großen Gesten, sondern eines mit dem Blick für die Details. Keine klassische Bürolösung also, sondern vielmehr ein Raum der Möglichkeiten“, heißt es von Firmenseite. Foto: HHVISION

Der quaderförmige Neubau der List-Gruppe ist „kein Gebäude der großen Gesten, sondern eines mit dem Blick für die Details. Keine klassische Bürolösung also, sondern vielmehr ein Raum der Möglichkeiten“, heißt es von Firmenseite. Foto: HHVISION

Nordhorn Gegenüber dem NINO Hochbau entsteht das neue Bürogebäude der List-Gruppe. „Our Office“ heißt die 3750 Quadratmeter große Immobilie. Ab nächsten Sommer sollen hier die aktuell rund 150 am Nordhorner Standort des Bau- und Immobilienunternehmens tätigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Platz finden. Planung und Realisierung verantwortet die List-Gruppe selbst. Für die Architektur hat sie sich die Unterstützung des renommierten Düsseldorfer Büros RKW Architektur+ ins Boot geholt. Die Innenarchitektur verantwortet Brandherm + Krumrey interior architecture aus Hamburg. Bauherr und späterer Eigentümer des Gebäudes ist die Grafschafter Immobilienmanagement GmbH.

Nicht größer, sondern anders – das soll die Haltung hinter dem List-Neubau sein. Es gehe nicht einfach um mehr Raum: „Das ‚zu klein werden‘ vorhandener Flächen ist für uns kein ausreichender Grund. Spätestens die Covid-19-Situation hat uns gezeigt, wie gut digitale Kommunikation und Arbeiten auch von zu Hause funktionieren kann“, erklärt Gerhard List, Vorstand der Unternehmensgruppe. „Unsere Art zusammenzuarbeiten verändert sich und damit auch unsere Anforderungen an unser Arbeitsumfeld. Das ist der wahre Grund für unseren Neubau. Wir wollen den nächsten Schritt gehen.“

Entwickelt wurde ein quaderförmiger Baukörper mit zwei Geschossen, die jeweils über eine lichte Deckenhöhe von über sechs Metern verfügen. Herzstück der Immobilie wird das hauseigene ‚Deli‘ – eine Art Café. Hinzu kommen ein offenes, großzügiges Foyer, eine freischwebende Treppe und durchgängige, großzügige Fensterfronten. „Die Architektur des Gebäudes folgt den Anforderungen sich stetig fortentwickelnder innerer Funktionen“, erklärt Gerhard List. „Wir schaffen sozusagen einen Raum der Möglichkeiten. Unser Büro der Zukunft muss vieles gleichzeitig können. Es muss laut und leise sein. Ebenso muss es sich mit uns weiterentwickeln können.“ Für die innere Struktur heißt das: Es wird kaum feste Einbauten geben. Die Einrichtung ist flexibel und auf verschiedenste Anforderungen ausgelegt. So sind beispielsweise ebenso Flächen für hoch konzentriertes Arbeiten wie auch hybride, großzügige Projekträume, ausgestattet mit modernster Kommunikationstechnologie, vorgesehen. Die Unternehmensgruppe hat ihren Fokus gesetzt: „Unsere wichtigste Aufgabe ist es, unseren Teams die bestmöglichen, räumlichen Rahmenbedingungen zu bieten. Die fertige Immobilie wird das Ergebnis unserer Auseinandersetzung damit, wie wir zukünftig arbeiten – daher auch der Name: Our Office“, führt der Vorstandsvorsitzende weiter aus.

Wert wurde ebenfalls auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt. Die Gebäudetechnik ermöglicht, dass das Büro größtenteils unabhängig von externen Energiequellen betrieben werden kann. Bernd Bostelmann, Geschäftsführer der verantwortlichen List-Gesellschaft List Ingenieure, erklärt die Details: „Wir haben eine Geothermieanlage sowie eine PV-Anlage so konzipiert, dass ein fast CO2-neutraler Betrieb des Gebäudes möglich ist. Dazu kommen modernste Belüftungs- und Heizkonzepte, die für ein gutes Raumklima sorgen.“

Weitere Infos: www.our-office.de.

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