11.01.2021, 11:30 Uhr

Liberale fordern Ratsinformationssystem für Wietmarschen

Mehr Transparenz auf kommunalpolitischer Ebene erhofft sich die FDP Wietmarschen Neuenhaus von einem digitalen Informationssystem. Symbolfoto: dpa

Mehr Transparenz auf kommunalpolitischer Ebene erhofft sich die FDP Wietmarschen Neuenhaus von einem digitalen Informationssystem. Symbolfoto: dpa

Wietmarschen Die Freien Demokraten Wietmarschen Neuenhaus fordern die Gemeinde Wietmarschen auf, sich zeitnah mit der Einführung eines modernen Ratsinformationssystems nach dem Vorbild anderer Kommunen in der Umgebung zu befassen. Das teilt die Partei in einer Presseinformation mit, in der es heißt: „Die Freien Demokraten wollen Bürgern sowie Ratsmitgliedern in der Gemeinde Wietmarschen den einfachen und digitalen Zugang zu Sitzungsunterlagen und Protokollen des Rates und der Ausschüsse der Gemeinde ermöglichen.“

Laut Johann Kuipers, Ortsvorsitzender der Freien Demokraten, soll so die „Transparenz der Politik vor Ort gestärkt“ werden. „Es würde der Gemeinde sehr gut zu Gesicht stehen, den Bürgerinnen und Bürgern einen modernen Online-Zugang zu öffentlichen Sitzungsunterlagen zu bieten, um so politische Entscheidungen nachvollziehbar zu machen und deren Akzeptanz zu stärken“, führt Kuipers aus. Die Einführung eines solchen Systems biete zudem die Möglichkeit, den Mitgliedern des Rates und der Ausschüsse einen digitalen, unkomplizierten und papierlosen Zugang zu Sitzungsunterlagen bereitzustellen. „Die Digitalisierung darf auch vor der Verwaltung der Gemeinde Wietmarschen nicht Halt machen“, erklärt der stellvertretende Ortsvorsitzende der Freien Demokraten, Christian Rademaker, und fügt hinzu: „In allen umliegenden Kommunen sind Ratsinformationssysteme im Einsatz, die es der Verwaltung ermöglichen, digital mit den Ratsmitgliedern und der Bevölkerung zu kommunizieren“. Dieses Potenzial müsse Rademaker zufolge auch in der Gemeinde Wietmarschen genutzt werden. „Die Vorteile eines solchen Systems liegen auf der Hand und die Kosten halten sich im Rahmen. Wir hoffen daher sehr, dass sich die Verwaltung der Gemeinde Wietmarschen mit unserem Anliegen befasst“, bekräftigt Kuipers abschließend.

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