20.02.2020, 15:50 Uhr

Lastenfahrrad-Förderung der Stadt erfolgreich angelaufen

Als „eine super Alternative zum Auto“ bezeichnet die Nordhornerin Nina Laug die Möglichkeit, ein von der Stadt Nordhorn finanziell gefördertes Lastenfahrrad zu nutzen. Laug hat als erste den Zuschuss für den Kauf eines solchen Transportmittels erhalten.

Stadtbaurat Thimo Weitemeier und Nordhorns Klimaschutzmanagerin für Mobilität Anne Kampert (Mitte) gratulierten Nina Laug und ihrer Tochter Mia zu der Entscheidung für ein klimafreundliches Lastenfahrrad. Foto: Stadt Nordhorn

Stadtbaurat Thimo Weitemeier und Nordhorns Klimaschutzmanagerin für Mobilität Anne Kampert (Mitte) gratulierten Nina Laug und ihrer Tochter Mia zu der Entscheidung für ein klimafreundliches Lastenfahrrad. Foto: Stadt Nordhorn

Nordhorn Seit Anfang des Jahres kann bei der Stadt Nordhorn ein Zuschuss für die Anschaffung eines privaten Lastenfahrrads beantragt werden. Nina Laug war die erste, der die Stadt Nordhorn diesen Zuschuss ausgezahlt hat. Stadtbaurat Thimo Weitemeier und Klimaschutzmanagerin Anne Kampert beglückwünschten sie nun zu ihrer Entscheidung für klimafreundliche Mobilität.

Die „Last“, die Nina Laug üblicherweise mit ihrem neuen Lastenfahrrad transportiert, ist ihre kleine Tochter Mia. Die wird bald noch ein Geschwisterchen bekommen. Das war für die Familie der Auslöser, sich nach einer geeigneten Mobilitätslösung umzusehen, mit der auch zwei Kinder sicher und unkompliziert transportiert werden können.

„Wir wollten uns ungern ein zweites Auto anschaffen, auch aus Kostengründen“, sagt Laug. Stattdessen wollte sie lieber wie gewohnt vor allem auf zwei Rädern unterwegs sein. Nachdem die Laugs sich im Bekanntenkreis und im Fachhandel über verschiedene Anhänger- und Kindersitzkombinationen informiert hatten, stach das Lastenrad mit Elektrounterstützung als beste Lösung heraus.

„Es ist wirklich eine super Alternative zum Auto, sowohl für Fahrten mit dem Kind als auch zum Einkaufen oder für sonstige Besorgungen“, stellt Laug nach den ersten Wochen Praxiserfahrung fest. Durch den akkubetriebenen Unterstützungsmotor und den guten Regen- und Windschutz mache das Fahren auch bei Wind und Wetter Spaß.

Stadtbaurat Weitemeier freut sich, dass die städtische Förderung von vorneherein so gut angenommen wird: „Lastenräder sind ein ganz wichtiges Thema auf dem Weg zu mehr klimafreundlicher Mobilität und vor allem zu weniger vollen Straßen und Innenstädten.“ Es gebe zahlreiche Anwendungsfälle, wo das Fahrrad dem Auto überlegen sei, sowohl im gewerblichen, als auch im privaten Bereich.

Die Stadt Nordhorn fördert die Anschaffung eines Lastenrads für den Privatgebrauch mit 25 Prozent der Kosten beziehungsweise maximal 500 Euro. Der Antrag muss bewilligt sein, bevor das Rad gekauft wird. Insgesamt hat der Rat der Stadt Nordhorn 10.000 Euro für dieses neue Förderprojekt zur Verfügung gestellt. Zwölf Anträge wurden bereits bewilligt. Weitere Informationen und Antragsunterlagen gibt es im Internet auf www.nordhorn.de/radverkehr