10.03.2022, 12:10 Uhr

Landkreis und Otto-Pankok-Museum beschließen Kooperation

Ulrich Oettel (links), Vorsitzender des Otto-Pankok-Vereins, und Landrat Uwe Fietzek setzen ihre Unterschriften unter den Kooperationsvertrag. Foto: Landkreis

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Ulrich Oettel (links), Vorsitzender des Otto-Pankok-Vereins, und Landrat Uwe Fietzek setzen ihre Unterschriften unter den Kooperationsvertrag. Foto: Landkreis

Grafschaft Mit einem Kooperationsvertrag besiegelten jüngst der Landkreis Grafschaft Bentheim und das Otto-Pankok-Museum in Bad Bentheim-Gildehaus ihre schon seit längerer Zeit bestehende gute Zusammenarbeit. Erst kürzlich konnte das Museum auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblicken, seit dieser Zeit fördert der Landkreis bereits Ausstellungsprojekte. Das soll weiterhin geschehen, und dafür hat der Landkreis in seinem Haushalt rund 150.000 Euro bereitgestellt.

Landrat Uwe Fietzek und Ulrich Oettel, Vorsitzender des Otto-Pankok-Vereins, gehen davon aus, dass die angestrebte intensivere Kooperation das Profil des Museums weiter schärfen wird. Derzeit basiert die Arbeit des Pankok-Museums auf drei Säulen: Die Stadt Bad Bentheim stellt das Gebäude bereit. Zudem existiert eine Zusammenarbeit mit dem Haus Esselt in Hünxe, dem Sitz der Otto-Pankok-Stiftung. Die konkrete Kulturarbeit vor Ort übernimmt der Otto-Pankok-Verein in Gildehaus. Mit dem geplanten Anbau, Bauherr ist die Stadt Bad Bentheim, wird sich auch die Arbeit erweitern. Mit einher geht die Absicht, einen Ort der Erinnerung für die jüdische Geschichte der Grafschaft zu schaffen. „Das Museum wird somit ein echter Kulturbaustein in der Grafschaft“, betont Landrat Uwe Fietzek. „Wir versprechen uns davon neue Impulse und ein besonderes außerschulisches Bildungsangebot. Es soll ein Haus mit vielen Möglichkeiten und einer auch überregionalen Ausstrahlung werden“, sind sich Fietzek und Oettel einig.

Die Pandemielage hatte dazu geführt, dass Ausstellungen verschoben werden mussten, darunter eine gegenüberstellende Präsentation von Werken Joan Mirós, des Weltstars der Moderne, und des verstorbenen Nordhorner Künstlers Hans Ohlms. Hier soll es bald einen neuen Termin geben, kündigt Ulrich Oettel an.