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24.09.2020, 11:07 Uhr

Land- und Baumaschinentechnik-Innung wählt neuen Vorstand

Der neue Vorstand der Innung für Land- und Baumaschinentechnik (von links): Franz-Josef Brüggen junior Dietrich Landhorst, Richard Kuis, Hubert Riepenhausen, Henrik Keuter, Friedhelm Hamhuis und Paul Koldehoff. Es fehlt Ludger Jaske. Foto: privat

Der neue Vorstand der Innung für Land- und Baumaschinentechnik (von links): Franz-Josef Brüggen junior Dietrich Landhorst, Richard Kuis, Hubert Riepenhausen, Henrik Keuter, Friedhelm Hamhuis und Paul Koldehoff. Es fehlt Ludger Jaske. Foto: privat

Lingen/Grafschaft Auf ihrer Mitgliederversammlung im Gasthof Klaas in Lingen hat die Innung für Land- und Baumaschinentechnik vor Kurzem Hubert Riepenhausen aus Dohren als Obermeister einstimmig wiedergewählt. Damit führt er gemeinsam mit seinem Vorstandsteam weitere drei Jahre eine handwerkliche Arbeitgebervertretung mit 34 Mitgliedsbetrieben in den Altkreisen Lingen und Meppen und dem Landkreis Grafschaft Bentheim.

Vorstandswahl

Laut Pressemitteilung der Innung wurden unter der Wahlleitung von Ehrenobermeister Dietrich Lankhorst (Neuenhaus) auch der stellvertretende Obermeister Paul Koldehoff (Langen), Beisitzer Friedhelm Hamhuis (Itterbeck) und Prüfungskoordinator Ludger Jaske (Gersten) in ihren Ämtern bestätigt. Neu als Beisitzer gewählt wurden die bisher kooptierten Mitglieder Franz-Josef Brüggen junior (Herzlake), Henrik Keuter (Wietmarschen) und Richard Kuis (Langen). Bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Franz-Josef Brüggen senior (Herzlake) und Karl-Heinz Titzmann (Freren) bedankte sich Obermeister Hubert Riepenhausen für das langjährige ehrenamtliche Engagement im Innungsvorstand.

Wirtschaftlich gut aufgestellt

In seinem Jahresbericht ging der Obermeister auf die wichtigsten Eckpunkte des vergangenen Berichtszeitraumes ein. Er hob dabei die vielfältigen Fort- und Weiterbildungsangebote der Innung sowie der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd hervor. Er stellte fest, dass das Land-Bau-Technik-Handwerk von der Pandemielage bislang wirtschaftlich nicht so stark betroffen sei wie andere Gewerke. „Kurzarbeit und massive wirtschaftliche Einbrüche gibt es in den meisten Betrieben noch nicht. Aufmerksam abzuwarten ist hier, wie sich die Pandemie auf die mittel- und langfristige Entwicklung im Land- und Baumaschinensektor auswirkt“, so der Obermeister.

Lehrlingsunterweisung novelliert

Im weiteren Sitzungsverlauf wurden die Teilnehmer über die Novellierung der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) im Land-Bau-Technik-Handwerk informiert. „Die ÜLUs dienen zur systematischen Vermittlung und Vertiefung von Ausbildungsinhalten und ergänzen die betriebliche Ausbildung in entscheidenden Punkten. In den letzten zwei Jahren wurden die Lehrgänge inhaltlich aktualisiert, neu gegliedert und teilweise umbenannt. Schwerpunkte bei der Modernisierung waren vor allem die Bereiche Elektronik und Datenübertragung. Auch die Themenfelder Digitalisierung und Hochvolttechnik finden sich in den neuen Kursen wieder“, erklärt Obermeister Hubert Riepenhausen und ergänzt: „Die ÜLU-Inhalte tragen somit der dynamischen Entwicklung des Berufsbildes Land- und Baumaschinenmechatroniker Rechnung.“ Ziel der Innung sei dabei ein möglichst ortsnahes Lehrgangsangebot für die rund 120 Auszubildenden, die die Berufsschulen in Nordhorn, Lingen und Meppen besuchen. Für eine zeitnahe Abstimmung wurde hierzu eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Mitgliedsbetriebe sowie Lehrwerksmeistern der Campus Handwerk Süd-West Niedersachsen GmbH gegründet.

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