16.08.2023, 11:17 Uhr

Kultur

Kunstverein zeigt ab 19. August Werke von Susanne Pomerance

In der Ausstellung „Grenzland“ trifft Vergangenheit auf Gegenwart. Foto: Kunstverein Grafschaft Bentheim

In der Ausstellung „Grenzland“ trifft Vergangenheit auf Gegenwart. Foto: Kunstverein Grafschaft Bentheim

Der Kunstverein Grafschaft Bentheim lädt zur Ausstellung „Grenzland“ von Susanne Pomerance im Kunstverein Grafschaft Bentheim ein. Die Eröffnung findet am Samstag, 19. August, um 17 Uhr statt.

Seit Mitte Juli hat die gebürtige Neuenhauserin Susanne Pomerance den Kunstverein als „Atelier auf Zeit“ genutzt (die GN berichteten). Ihre alte Heimat erkundete sie dabei meist zur Dämmerungszeit - zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto, soweit der Regen es zuließ. Aus den Bleifstiftskizzen und Fotos von unterwegs wurden ausgearbeitete kleine stille Zeichnungen. Die Ergebnisse der vergangenen Wochen stellt sie nun in „Grenzland“ ihren Bleistiftzeichnungen aus Görlitz/Zgorzelec gegenüber, wo sie seit 2021 lebt. Es sind dabei die unspektakulären Orte, die den alltäglichen Blick auf die Kulturlandschaften im westlichen und östlichen Grenzgebiet Deutschlands würdigen.

Susanne Pomerance zeigt bis Ende September ihre Bleistiftzeichnungen. Foto: Kunstverein Grafschaft Bentheim

© Klaus J. R. Losehand

Susanne Pomerance zeigt bis Ende September ihre Bleistiftzeichnungen. Foto: Kunstverein Grafschaft Bentheim

Jenseits der Grenze ändern sich die Nationalstaaten, die Sprachen und zum Teil auch die Kulturen unmittelbar, die Landschaft ändert sich unabhängig und sie verbindet.

Die Linie als Ausgangspunkt wiederum verbindet die neuen Arbeiten von Susanne Pomerance mit ihren älteren Werken aus der Zeit an anderen Lebensorten wie Birkenwerder bei Berlin und Duisburg. In beiden Schaffensphasen zeichnete die Künstlerin auf Acrylglas. Die in Birkenwerder und während eines Kunststipendiums entstandenen Arbeiten aus Frankfurt/Oder (2005-2009) zeigen Naturausschnitte, die in Duisburg und Berlin jedoch Stadtlandschaften (2000-2002).

In der Ausstellung „Grenzland“ trifft Vergangenheit auf Gegenwart und auch ein künstlerischer Weg wird sichtbar. Der Eintritt ist kostenfrei. Weitere Informationen unter www.kvgb.de.